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Linolsäure oder Ölsäure? Fettsäuren in Pflanzenölen erklärt

Kurz gesagt

Pflanzenöle bestehen fast vollständig aus Triglyceriden, und welche Fettsäuren darin überwiegen, bestimmt ihre Eigenschaften: Gesättigte Fettsäuren machen ein Fett fest, Ölsäure hält es flüssig und vergleichsweise stabil, Linolsäure und Linolensäure machen es dünnflüssig, aber empfindlich gegen Sauerstoff. Mandel- und Olivenöl sind ölsäurereich, Sonnenblumen-, Distel-, Hanf- und Wildrosenkernöl linolsäurereich, Shea- und Kakaobutter enthalten viel Stearin- und Palmitinsäure. Linolsäure spielt in der Hautbarriere eine eigene Rolle; reines, ölsäurereiches Olivenöl lockerte in einem Versuch die Hornschicht eher auf. Wie sich ein Öl in einer fertigen Pflege verhält, lässt sich aus dem Profil allein aber nicht ablesen.

Zwei Flaschen im Badschrank, beide gelb, beide gepresst: Das Mandelöl riecht nach Monaten noch wie am ersten Tag, das Wildrosenkernöl hat sich nach einem warmen Sommer verändert. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern in der Chemie. Wer die Fettsäuren eines Öls kennt, kann einschätzen, wie es sich anfühlt, wie lange es frisch bleibt und wofür es sich eignet.

Was eine Fettsäure ist und warum die Doppelbindungen zählen

Speisefette und Speiseöle bestehen fast ausschließlich aus Triglyceriden, also aus Glycerin, an das drei Fettsäuren gebunden sind. Dazu kommen geringe Mengen Begleitstoffe wie Phospholipide, Wachse, unverseifbare Bestandteile und freie Fettsäuren (Leitsätze für Speisefette und Speiseöle 2020). Für Kosmetiköle gilt dasselbe, denn es sind dieselben Rohstoffe. Fettsäuren unterscheiden sich in zwei Merkmalen: in der Länge der Kohlenstoffkette und in der Zahl der Doppelbindungen. Die Kurzschreibweise C18:2 bedeutet 18 Kohlenstoffatome und zwei Doppelbindungen.

Fettsäure Kurzzeichen Doppelbindungen Gruppe
Palmitinsäure C16:0 keine gesättigt
Stearinsäure C18:0 keine gesättigt
Ölsäure C18:1 eine einfach ungesättigt (Omega-9)
Linolsäure C18:2 zwei mehrfach ungesättigt (Omega-6)
Alpha-Linolensäure C18:3 drei mehrfach ungesättigt (Omega-3)
Gamma-Linolensäure C18:3 drei mehrfach ungesättigt (Omega-6)
Ricinolsäure C18:1 mit Hydroxylgruppe eine Sonderfall im Rizinusöl

Die Faustregel lautet: Je mehr gesättigte Fettsäuren, desto fester ist ein Fett bei Zimmertemperatur; je mehr Doppelbindungen, desto flüssiger ist es. Deshalb sind Shea- und Kakaobutter fest, Mandel- und Sonnenblumenöl flüssig. Zwei Öle aus unserem Sortiment passen nicht in dieses Schema: Jojobaöl ist chemisch ein flüssiges Wachs und hat kein Fettsäureprofil wie die anderen, mehr dazu unter Kann Jojobaöl schlecht werden? Haltbarkeit und Aufbau. Rizinusöl besteht zu bis zu 90 Prozent aus Ricinolsäure, einer Fettsäure mit zusätzlicher Hydroxylgruppe (Patel et al. 2016); es ist auffallend zäh.

Die Fettsäureprofile der Öle und Fette in unseren Produkten

Die folgende Tabelle zeigt die Hauptfettsäuren der Öle und Fette, die in unseren Produkten stecken. Wo eine Norm Bereiche festlegt, stehen die Bereiche; wo nur Messungen einzelner Proben vorliegen, steht der Messwert. Die Werte sind Anteile an allen Fettsäuren und schwanken mit Sorte, Herkunft und Ernte.

Öl oder Fett (INCI) Ölsäure Linolsäure Alpha-Linolensäure Was auffällt
Olivenöl (Olea Europaea Fruit Oil) 55,0–83,0 % 3,5–21,0 % – Palmitinsäure 7,5–20,0 % (Codex 33)
Mandelöl (Prunus Amygdalus Dulcis Oil) 64–82 % 8–28 % bis 0,2 % sehr wenig gesättigte Fettsäuren (Leitsätze)
Arganöl (Argania Spinosa Kernel Oil) 43,0–49,1 % 29,3–36,0 % höchstens 0,3 % Palmitinsäure 11,5–15 % (Gharby & Charrouf 2022)
Sesamöl (Sesamum Indicum Seed Oil) 34,4–45,5 % 36,9–47,9 % 0,2–1,0 % Öl- und Linolsäure etwa gleich (Leitsätze)
Sonnenblumenöl (Helianthus Annuus Seed Oil) 14,0–39,4 % 48,3–74,0 % bis 0,3 % klassische Sorte (Leitsätze)
Sonnenblumenöl, ölsäurereich 75,0–90,7 % 2,1–17,0 % bis 0,3 % gezüchtete Sorte, oft „high oleic“ (Leitsätze)
Distelöl (Carthamus Tinctorius Seed Oil) 8,4–21,3 % 67,8–83,2 % bis 0,1 % eine ölsäurereiche Sorte hat 70,0–83,7 % Ölsäure (Leitsätze)
Hanföl (Cannabis Sativa Seed Oil) 12,5 % 55,2 % 18,9 % dazu 2,2 % Gamma-Linolensäure; Mittelwert aus 4 kaltgepressten Ölen (Prescha et al. 2014)
Wildrosenkernöl (Rosa Canina Fruit Oil) 14,6 % 44,1 % 34,0 % Mittelwert aus 4 kaltgepressten Ölen (Prescha et al. 2014)
Sheabutter (Butyrospermum Parkii Butter) 34–61 % – – Stearinsäure 28–56 %, 36 Proben aus 7 Ländern (Akihisa et al. 2010)
Kakaobutter (Theobroma Cacao Seed Butter) 32,4–32,6 % 2,8–2,9 % unter 0,1 % Stearinsäure 34,9–37,2 %, Palmitinsäure 26,2–28,7 %; Proben aus drei Herkunftsländern (Ozdemir et al. 2026)
Rizinusöl (Ricinus Communis Seed Oil) etwa 3 % etwa 4 % unter 1 % bis 90 % Ricinolsäure (Patel et al. 2016)

„–“ heißt: In der Quelle steht dafür kein Wert. Bei Wildrosenkernöl schwanken die Analysen stark; andere Untersuchungen fanden deutlich weniger Alpha-Linolensäure, siehe Argan-, Jojoba-, Mandel- oder Wildrosenöl: Worin unterscheiden sie sich? Die INCI-Bezeichnung verrät nicht, welche Sorte ein Öl ist: Klassisches und ölsäurereiches Distelöl tragen denselben Namen. Wie du die Namen liest, erklärt INCI-Namen auf Deutsch: unsere Inhaltsstoffe übersetzt.

In unseren Produkten stecken diese Öle meist in Mischungen. Die Feste Handcreme – Bienenwachs verbindet ölsäurereiches Olivenöl mit linolsäurereichem Sonnenblumenöl. Die Feste Körperbutter – Bienenwachs & Aloe Vera beginnt mit Kakaobutter und enthält Sheabutter; die gesättigten Fettsäuren dieser beiden Buttern machen sie fest. Die Bienensalbe – Lärche & Mandarine im Glastiegel setzt auf Oliven-, Mandel- und Rizinusöl, also auf Ölsäure und Ricinolsäure. Das Körperöl - Lemongrass basiert auf Sesam- und Distelöl, dazu Sanddornkern- und Sonnenblumenöl. Die Lippenpflege - LSF15 Mandel & Vanille nennt in der INCI-Liste „Helianthus Annuus Hybrid Oil“, das Öl einer gezüchteten Sonnenblumen-Hybride, und zusätzlich Tocopherol; welche Fettsäureverteilung dieses Öl genau hat, steht nicht in der INCI.

Was die Fettsäuren für die Haltbarkeit bedeuten

Öle werden ranzig, wenn Sauerstoff die Fettsäuren angreift. Die empfindliche Stelle liegt neben den Doppelbindungen. Bei Linolsäure sitzt ein Kohlenstoffatom zwischen zwei Doppelbindungen; dort entsteht ein Radikal deutlich leichter als bei Ölsäure. Eine Arbeit zu kaltgepressten Sonnenblumenölen nennt dafür rund 50 statt 75 Kilokalorien pro Mol und für Öl-, Linol- und Linolensäure Oxidationsgeschwindigkeiten im Verhältnis 1 zu 12 zu 25 (Lužaić et al. 2023). Das ist eine Größenordnung für die reinen Fettsäuren, keine Vorhersage für eine bestimmte Flasche.

Denn Begleitstoffe verschieben das Bild. Arganöl enthält 60 bis 90 Milligramm Tocopherole je 100 Gramm (Gharby & Charrouf 2022). Rizinusöl gilt wegen der Hydroxylgruppe seiner Ricinolsäure als oxidationsstabil und vergleichsweise lange haltbar (Patel et al. 2016). Wie sich das in der Praxis auswirkt, zeigt ein Lagerversuch mit kaltgepressten Ölen: Die Hersteller gaben Sesam- und Distelöl 12 Monate Haltbarkeit, Hanf- und Wildrosenkernöl nur 6 Monate. Die Fettsäurezusammensetzung blieb in dieser Zeit praktisch gleich, die Peroxidzahl als Maß für erste Oxidationsprodukte stieg aber, beim Hanföl zum Beispiel im Mittel von 3,2 auf 8,7 Milliäquivalente je Kilogramm (Prescha et al. 2014).

Für den Alltag heißt das: Linolsäure- und linolensäurereiche Öle wie Wildrosenkern-, Hanf- oder Distelöl kühl, dunkel und gut verschlossen lagern und zügig aufbrauchen. Ölsäurereiche Öle und feste Buttern sind geduldiger. Was beim Ranzigwerden chemisch passiert und welche Laborwerte es gibt, erklärt Warum wird Öl ranzig? Oxidation, Kennzahlen und Haltbarkeit; woran du es zu Hause merkst, steht unter Ranziges Hautöl erkennen: Geruch, Ursachen, Lagerung.

Linolsäure in der Haut: was die Forschung zeigt

Linolsäure ist essenziell: Der Körper kann sie nicht selbst bilden. In der Haut hat sie eine Aufgabe, die über die Ernährung hinausgeht. Mäuse mit einem Mangel an essenziellen Fettsäuren hatten eine gestörte Barriere der Haut. Linolsäure, auf die Haut aufgetragen, stellte die Barriere an den behandelten Stellen schnell wieder her, noch bevor der Mangel im ganzen Körper behoben war; die Forschenden schließen auf eine direkte Rolle der Linolsäure in der Barrierefunktion (Elias et al. 1980). In welchen Hautlipiden Linolsäure gebunden ist, erklärt die Seite Ceramide und Pflanzenöle; wie die Barriere insgesamt aufgebaut ist, steht unter Die Hautbarriere einfach erklärt.

Die Grenzen dieser Befunde sind deutlich: Es sind Tierversuche mit einem ausgeprägten Mangel, der bei Menschen mit üblicher Ernährung kaum vorkommt. Dass ein linolsäurereiches Öl auf gesunder Haut die Barrierelipide verändert, zeigen sie nicht. Für unsere Produkte leiten wir daraus keine Wirkung ab.

Ölsäure in der Haut: der Befund zu Olivenöl

Zu Ölsäure gibt es einen bekannten Versuch am Menschen. 19 Erwachsene trugen vier bis fünf Wochen lang zweimal täglich sechs Tropfen Olivenöl auf einen Unterarm auf, ein Teil von ihnen Sonnenblumenöl auf den anderen. Olivenöl verringerte nach vier Wochen die Festigkeit der Hornschicht und führte zu leichter Rötung; Sonnenblumenöl erhielt die Hornschicht und verbesserte die Hydratation (Danby et al. 2013). Die beiden Öle unterscheiden sich vor allem in den Fettsäuren: Olivenöl ist ölsäurereich, Sonnenblumenöl linolsäurereich. Ob das allein den Befund erklärt, zeigt der Versuch nicht. Die ausführliche Einordnung steht unter Olivenöl und Sonnenblumenöl auf der Haut.

Wichtig ist, was untersucht wurde: reines Öl, über Wochen auf dieselbe Stelle. Ein Olivenöl in einer Salbe mit Wachs, anderen Ölen und dünner Anwendung ist eine andere Situation, und dazu gibt es keine Vergleichsstudie. Wer ein reines Öl großflächig und täglich verwendet, kann nach diesem Befund zu einem linolsäurereichen oder gemischten Öl greifen. Was Ölsäure für die Frage nach Mitessern bedeutet, ordnet Komedogene Öle: woher die Skala kommt und was sie taugt ein.

Öle nach Fettsäuretyp: eine Einordnung für die Praxis

Typ Beispiele Konsistenz Haltbarkeit nach dem Öffnen Bei uns verwendet für
reich an gesättigten Fettsäuren Shea-, Kakaobutter fest, schmilzt auf der Haut vergleichsweise lang feste Cremes, Körperbutter, Lippenpflege
ölsäurereich Oliven-, Mandelöl, ölsäurereiches Sonnenblumenöl flüssig, eher reichhaltig mittel bis lang Salben, Handcreme, Massage- und Körperöl
gemischt Argan-, Sesamöl flüssig mittel Gesicht, Haare, Körperöl
linolsäurereich Sonnenblumen-, Distelöl flüssig, leicht kürzer Fußcreme, Handcreme, Körperöl
reich an Linol- und Linolensäure Wildrosenkern-, Hanföl dünnflüssig am kürzesten Gesicht abends; Hanföl auch in Handcreme Bergamotte und Lippenpflege
Sonderfälle Jojobaöl (Wachs), Rizinusöl (Ricinolsäure) flüssig; Rizinus sehr zäh lang Gesicht, Handcreme Bergamotte; Salben, Seifen

Die Spalten „Konsistenz“ und „Haltbarkeit“ leiten sich aus den Fettsäuren und den oben genannten Quellen ab; sie sind eine Einordnung, keine Messung an unseren Produkten. Die Verwendung entspricht den Angaben auf unseren Produktseiten. Wie sich Hautgefühl und Einziehen unterscheiden, erklärt Fettig oder gepflegt? Warum Cremes fettig wirken; den Unterschied zwischen Ölen und Buttern zeigt Pflanzenbutter im Vergleich: Shea, Kakao, Mango.

Wann ärztlichen Rat holen?

Pflanzenöle sind Pflege, keine Behandlung. Wird die Haut nach einem Öl rot, brennt sie oder bilden sich Quaddeln, setz es ab. Hält eine Reaktion an oder kommt sie wieder, lass sie ärztlich abklären. Wenn du auf Nüsse allergisch reagierst, frag vor der Anwendung von Mandel- oder Arganöl ärztlich nach. Bei einer Hauterkrankung sprich ein neues Öl vorher in der Hautarztpraxis ab, statt aus Fettsäureprofilen eigene Schlüsse zu ziehen. Ein neues Öl probierst du zuerst an einer kleinen Stelle: Neue Pflege ausprobieren: Wie teste ich an einer kleinen Stelle?

Häufige Fragen

Ist Linolsäure oder Ölsäure besser für die Haut?
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Linolsäure hat in der Hautbarriere eine eigene Rolle, gezeigt in Tierversuchen; reines, ölsäurereiches Olivenöl lockerte in einem Versuch am Menschen die Hornschicht auf. Beides betrifft reine Stoffe oder reine Öle, nicht fertige Rezepturen.

Was bedeutet „high oleic“ bei Sonnenblumenöl?
Es ist ein Öl aus gezüchteten Sonnenblumen mit 75,0 bis 90,7 Prozent Ölsäure statt der üblichen 14,0 bis 39,4 Prozent (Leitsätze). Es ist dadurch stabiler gegen Oxidation.

Warum wird ein linolsäurereiches Öl schneller ranzig?
Weil Sauerstoff an dem Kohlenstoffatom zwischen zwei Doppelbindungen besonders leicht angreift. Je mehr solcher Stellen, desto schneller oxidiert das Öl.

Bringen Omega-3-Fettsäuren im Öl der Haut etwas?
Für das Auftragen auf die Haut gibt es dazu kaum belastbare Daten. Sicher ist, dass Alpha-Linolensäure von allen hier genannten Fettsäuren am schnellsten oxidiert. Öle mit viel davon brauchst du deshalb zügig auf.

Kann ich am Etikett erkennen, wie viel Linolsäure ein Öl enthält?
Nein. Die INCI-Liste nennt die Pflanze und den Pflanzenteil, nicht die Sorte und nicht die Fettsäuren. Verlässlich ist nur eine Analyse der jeweiligen Charge.

Warum ist Sheabutter fest und Arganöl flüssig?
Sheabutter enthält 28 bis 56 Prozent Stearinsäure, eine gesättigte Fettsäure (Akihisa et al. 2010); Arganöl besteht überwiegend aus Öl- und Linolsäure. Mehr dazu unter Sheabutter: Zusammensetzung, Herkunft, Raffination.

Ist Rizinusöl ein gewöhnliches Pflanzenöl?
Chemisch ist es ein Triglycerid wie die anderen, aber mit einer Besonderheit: Bis zu 90 Prozent seiner Fettsäuren sind Ricinolsäure mit einer zusätzlichen Hydroxylgruppe. Es ist sehr zäh und gilt wegen dieser Hydroxylgruppe als vergleichsweise stabil gegen Oxidation (Patel et al. 2016).

Bei forpeople

Unsere puren Öle bestehen laut Inhaltsstoffliste jeweils nur aus einem Öl, kaltgepresst und aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie decken die Fettsäuretypen von ölsäurereich bis linolensäurereich ab:

  • Mandelöl – kaltgepresst, 100 ml, 14,90 €: ölsäurereich; laut Produktseite für Haut, Haare und Lippen sowie als Massageöl.
  • Arganöl – kaltgepresst, 50 ml, 19,90 €: Öl- und Linolsäure etwa im Verhältnis drei zu zwei; laut Produktseite für Gesicht abends und für Haare.
  • Wildrosenkernöl – kaltgepresst, 50 ml, 19,90 €: reich an Linol- und Linolensäure; kühl und dunkel lagern, für das Gesicht abends.
  • Körperöl - Lemongrass, 100 ml, 16,90 €: Sesam-, Distel-, Sanddornkern- und Sonnenblumenöl mit ätherischem Lemongrasöl; für den Körper nach dem Duschen.

Alle vier puren Öle gibt es auch zusammen im Pflegeöl-Set – 4 Bio-Öle für Gesicht, Körper & Haar (69,90 €). Für alle gilt: gut verschließen, nicht in die Sonne stellen, Neues zuerst an einer kleinen Stelle testen.

Mehr dazu: Kaltgepresst oder raffiniert: Was der Unterschied bei Ölen bedeutet · Körperöl oder Körperbutter – was passt wann? · Kann Gesichtsöl die Gesichtscreme ersetzen?

Aus dem Blog: Was in der festen Körperbutter steckt – und warum

Quellen

  1. Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission (2020): Leitsätze für Speisefette und Speiseöle vom 02.07.2020 (BAnz AT 18.08.2020 B3), zuletzt geändert am 14.03.2024 (BAnz AT 18.04.2024 B2), Abschnitt 1.1.1 und Anlage 3. bmleh.de
  2. Codex Alimentarius Commission (2015): Standard for Olive Oils and Olive Pomace Oils, CODEX STAN 33-1981, Revision 2015, Abschnitt 3 (Fettsäurezusammensetzung). fao.org
  3. Gharby S, Charrouf Z (2022): Argan Oil: Chemical Composition, Extraction Process, and Quality Control. Frontiers in Nutrition 8: 804587. https://doi.org/10.3389/fnut.2021.804587
  4. Prescha A, Grajzer M, Dedyk M, Grajeta H (2014): The Antioxidant Activity and Oxidative Stability of Cold-Pressed Oils. Journal of the American Oil Chemists' Society 91(8): 1291–1301. https://doi.org/10.1007/s11746-014-2479-1
  5. Akihisa T, Kojima N, Katoh N, Ichimura Y, Suzuki H, Fukatsu M et al. (2010): Triterpene alcohol and fatty acid composition of shea nuts from seven African countries. Journal of Oleo Science 59(7): 351–360. https://doi.org/10.5650/jos.59.351
  6. Ozdemir O, Keskin-Cavdar H, Polat S, Unal MU (2026): Influence of Cocoa Liquor Origin on Cocoa Butter Composition and Color, Texture, and Rheological Properties of Milk and Dark Chocolates: A Preliminary Study. Food Science & Nutrition 14(8): e72130. https://doi.org/10.1002/fsn3.72130
  7. Patel VR, Dumancas GG, Kasi Viswanath LC, Maples R, Subong BJ (2016): Castor Oil: Properties, Uses, and Optimization of Processing Parameters in Commercial Production. Lipid Insights 9: 1–12. https://doi.org/10.4137/LPI.S40233
  8. Lužaić T, Kravić S, Stojanović Z, Grahovac N, Jocić S, Cvejić S et al. (2023): Investigation of oxidative characteristics, fatty acid composition and bioactive compounds content in cold pressed oils of sunflower grown in Serbia and Argentina. Heliyon 9(7): e18201. https://doi.org/10.1016/j.heliyon.2023.e18201
  9. Elias PM, Brown BE, Ziboh VA (1980): The permeability barrier in essential fatty acid deficiency: evidence for a direct role for linoleic acid in barrier function. Journal of Investigative Dermatology 74(4): 230–233. https://doi.org/10.1111/1523-1747.ep12541775
  10. Danby SG, AlEnezi T, Sultan A, Lavender T, Chittock J, Brown K, Cork MJ (2013): Effect of olive and sunflower seed oil on the adult skin barrier: implications for neonatal skin care. Pediatric Dermatology 30(1): 42–50. https://doi.org/10.1111/j.1525-1470.2012.01865.x