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Körperöl oder Körperbutter – was passt wann?

Kurz gesagt

Körperöl ist flüssig, verteilt sich leicht und zieht meist schneller ein; Körperbutter ist fest, schmilzt erst auf der Haut und hinterlässt einen spürbareren Film. Öl passt gut für den ganzen Körper und für jeden Tag. Butter passt für sehr trockene Stellen wie Ellbogen, Knie und Schienbeine und für kalte Tage. Beide enthalten kein Wasser. Deshalb trägst du sie am besten direkt nach dem Duschen auf.

Was ist der Unterschied?

Ein Körperöl besteht aus Pflanzenölen, die bei Zimmertemperatur flüssig sind, zum Beispiel Sesamöl oder Distelöl. Es lässt sich dünn auf großen Flächen verteilen.

Eine Körperbutter besteht aus Pflanzenbuttern wie Kakaobutter und Sheabutter, dazu Öl und Wachs. Bei Zimmertemperatur ist sie fest. Auf der warmen Haut wird sie weich. Die Öle ziehen ein, Butter und Wachs bleiben als dünne Schicht länger auf der Haut.

Körperöl und Körperbutter im Vergleich

Merkmal Körperöl Körperbutter
Konsistenz flüssig fest, schmilzt auf der Haut
Auftragen einige Tropfen in den Händen anwärmen, einmassieren in den Händen anwärmen oder direkt über die Haut streichen
Einziehen meist schneller langsamer, am besten auf warmer Haut
Film auf der Haut leicht spürbarer, bleibt länger
Gut für große Flächen, tägliche Pflege, Massage sehr trockene Stellen, Winter, Wind
Unterwegs in der Glasflasche fest, läuft nicht aus; auch als Reisegröße
Wasser enthalten nein nein

Anwendung: am besten nach dem Duschen

Öl und Butter enthalten kein Wasser. Sie bringen also keine Feuchtigkeit mit, sondern halten die Feuchtigkeit in der Haut. Deshalb wirken sie am besten auf Haut, die noch leicht feucht und warm ist.

  • Körperöl: Nach dem Duschen die Haut nur leicht abtupfen. Einige Tropfen Öl zwischen den Händen anwärmen und mit kreisenden Bewegungen einmassieren.
  • Körperbutter: Die Butter kurz in den Händen anwärmen oder direkt über die warme Haut streichen. Danach mit den Händen verteilen.
  • Menge: Wenig reicht. Wenn nach ein paar Minuten noch ein glänzender Film bleibt, war es zu viel.

Achte nach dem Einölen in der Dusche auf den rutschigen Boden. Bei Hautreizungen beende die Anwendung.

Öl und Butter kombinieren

  • Nach Körperstelle: Öl für Arme, Beine und Rücken; Butter auf Ellbogen, Knie, Schienbeine und Füße.
  • Nach Tageszeit: Morgens Öl, weil es schneller einzieht. Abends Butter, wenn die Haut Zeit hat.
  • Nach Jahreszeit: Im Sommer eher Öl, im Winter bei rauer Haut eher Butter.

Was Kundinnen und Kunden zum Einziehen sagen

In den Bewertungen zeigt sich der Unterschied deutlich. Beim Körperöl Lemongrass stehen 31 Aussagen „zieht gut ein“ einer kritischen gegenüber, beim Körperöl Zimt & Nelken sind es 8 zu 0. Bei der festen Körperbutter ist das Bild ausgeglichener: 9 Aussagen loben das Einziehen, 6 sehen es kritisch. Das passt zum spürbareren Film der Butter. Bei den puren Ölen liegt das Verhältnis beim Mandelöl bei 11 zu 1, beim Jojobaöl bei 9 zu 1.

Häufige Fragen

Was pflegt trockene Haut besser, Öl oder Butter?
Beide halten Feuchtigkeit in der Haut. Butter hinterlässt den stärkeren Film und passt deshalb zu sehr trockenen Stellen. Öl ist leichter und passt für den ganzen Körper.

Brauche ich zusätzlich eine Creme?
Nicht unbedingt. Wenn sich die Haut nach Öl oder Butter geschmeidig anfühlt, brauchst du nichts weiter.

Kann ich pure Öle auch für den Körper nehmen?
Ja. Mandelöl und Jojobaöl eignen sich für den ganzen Körper. Arganöl und Wildrosenkernöl gibt es in 50-ml-Flaschen; sie werden häufiger im Gesicht verwendet.

Warum wird die Körperbutter im Sommer weich?
Kakaobutter und Sheabutter schmelzen bei Wärme. Lagere die Dose kühl, dann wird sie wieder fest.

Körperöle und Körperbutter von forpeople

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