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Kaltgepresst oder raffiniert: Was der Unterschied bei Ölen bedeutet

Kurz gesagt

Kaltgepresstes Öl wird ohne Wärmezufuhr ausschließlich mechanisch gewonnen und danach nur dekantiert, gefiltert, zentrifugiert oder gewaschen; raffiniertes Öl wird zusätzlich entsäuert, gebleicht und desodoriert, in einem untersuchten Werk zuletzt unter Vakuum bei 180 °C. Die Fettsäuren bleiben dabei praktisch gleich. Was sich ändert, sind die Begleitstoffe: Farbstoffe, ein Teil der Sterole, des Squalens und der Tocopherole gehen verloren, ebenso Eigengeruch, freie Fettsäuren und erste Oxidationsprodukte. Raffiniertes Öl ist deshalb heller, geruchsneutral und startet mit niedrigeren Kennzahlen, hat aber weniger eigene Antioxidantien. In der INCI-Liste tragen beide Öle denselben Namen.

Im Regal stehen zwei Flaschen Sonnenblumenöl: eine goldgelb, mit nussigem Geruch und dem Hinweis „kaltgepresst“, die andere fast farblos und neutral. Beides ist Sonnenblumenöl mit demselben Fettsäuremuster. Der Unterschied liegt darin, was nach dem Pressen mit dem Öl passiert ist, und das hat Folgen für Geruch, Farbe, Haltbarkeit und Begleitstoffe.

Was die Begriffe bedeuten

Für Kosmetik gibt es keine eigene Definition dieser Begriffe, die uns bekannt wäre. Maßgeblich ist der Lebensmittelbereich: in Deutschland die Leitsätze für Speisefette und Speiseöle, international der Codex Alimentarius.

Begriff Gewinnung danach erlaubt Quelle
kaltgepresst ohne Wärmezufuhr, ausschließlich mechanisch Dekantieren, Filtrieren, Entwachsen, Zentrifugieren; Rösten der Saat und schonendes Dämpfen sind möglich; nicht raffiniert Leitsätze 1.2.2
nativ kaltgepresst, Saat nur mechanisch vorbehandelt nur Dekantieren, Filtrieren, Entwachsen, Zentrifugieren Leitsätze 1.2.3
cold pressed (Codex) nur mechanisch, ohne Wärme Waschen mit Wasser, Absetzen, Filtrieren, Zentrifugieren; keine Zusatzstoffe Codex 210
virgin (Codex) mechanisch, Wärme ist erlaubt wie bei „cold pressed“; keine Zusatzstoffe Codex 210
raffiniert Gewinnung nicht festgelegt, danach weiterbehandelt entsäuert, gebleicht, desodoriert, gegebenenfalls entschleimt; schon einzelne dieser Schritte gelten als raffiniert Leitsätze 1.2.4

Zwei Feinheiten fallen auf. Erstens: Das englische „virgin“ im Codex erlaubt Wärme, das deutsche „nativ“ ist dagegen immer kaltgepresst. Zweitens: „Ohne Wärmezufuhr“ heißt, dass nicht zusätzlich geheizt wird; eine Höchsttemperatur nennen weder die Leitsätze noch der Codex. Beim Olivenöl gelten eigene Regeln: „Nativ extra“ darf höchstens 0,8 Gramm freie Fettsäuren je 100 Gramm enthalten, und natives Olivenöl muss unter Bedingungen gewonnen werden, vor allem thermischen, die das Öl nicht verändern (Codex 33).

Ein Beispiel dafür, dass auch kaltgepresstes Öl unterschiedlich entstehen kann, ist Arganöl: Kosmetisches Arganöl wird aus ungerösteten Kernen gepresst, Speise-Arganöl aus kurz gerösteten Kernen, ebenfalls kalt gepresst (Gharby & Charrouf 2022). Mehr zum Arganöl steht unter Arganöl für Haut, Haare und Nägel: so wird es angewendet.

Was beim Raffinieren passiert

Ziel der Raffination ist ein Öl mit neutralem Geruch und Geschmack, klarer, hellgelber Farbe und guter Stabilität. Dazu werden Schleimstoffe, Wachse, freie Fettsäuren, Farbstoffe, Metallspuren, Geruchsstoffe und mögliche Verunreinigungen aus dem Rohstoff entfernt (Rhazi et al. 2022). Wie das in der Praxis aussieht, zeigt eine Untersuchung in einem Werk für Sonnenblumenöl:

Schritt Was entfernt wird Bedingungen im untersuchten Werk
Entsäuern (Neutralisieren) freie Fettsäuren mit Lauge bei 85 °C, danach mit Wasser bei 95 °C gewaschen
Trocknen und Vorkühlen Wasser, erste Wachse bei 100 °C getrocknet, auf 15 °C abgekühlt
Bleichen Farbstoffe wie Carotinoide und Chlorophyll bei 90 °C
Winterisieren Wachse, die bei Kälte trüben bei 5–8 °C, Filtration bei 15–18 °C
Desodorieren Geruchsstoffe unter Vakuum bei 180 °C

Quelle: Rhazi et al. 2022. Andere Werke arbeiten mit anderen Bedingungen; die Tabelle ist ein Beispiel, kein Standard.

Was sich an den Inhaltsstoffen ändert

Die Fettsäurezusammensetzung des Sonnenblumenöls änderte sich in dieser Untersuchung über alle Schritte nicht wesentlich. Die Begleitstoffe dagegen nahmen ab: Carotinoide um 98,6 Prozent, Squalen um 45,0 Prozent, Phytosterole um 19,5 Prozent und Tocopherole um 8,5 Prozent. Am stärksten verringert wurde, was Aussehen und Geruch prägt, also Wachse, Carotinoide und Chlorophyll (Rhazi et al. 2022). Die Autorinnen und Autoren verweisen auf andere Arbeiten, in denen der größte Verlust an Tocopherolen beim Desodorieren auftrat, insgesamt bis zu 24 Prozent. Bei Sheabutter hatte eine raffinierte feste Fraktion weniger unverseifbare Bestandteile, Tocopherole und Sterole als die rohe Butter, bei einer raffinierten flüssigen Fraktion blieben diese Werte dagegen unverändert (Abdel-Razek et al. 2023); mehr dazu unter Sheabutter: Zusammensetzung, Herkunft, Raffination.

Merkmal kaltgepresst oder nativ raffiniert
Fettsäuren sortentypisch praktisch gleich (Rhazi et al. 2022)
Farbe und Geruch Eigenfarbe, Eigengeruch hell, neutral
Begleitstoffe wie Carotinoide, Sterole, Squalen, Tocopherole bleiben im Öl teils deutlich vermindert (Rhazi et al. 2022)
freie Fettsäuren (Säurezahl, Grenzwert) höchstens 4,0 mg KOH/g höchstens 0,6 mg KOH/g (Codex 210)
Peroxidzahl (Grenzwert) höchstens 15 mEq O₂/kg höchstens 10 mEq O₂/kg (Codex 210)
Eisen / Kupfer (Grenzwert) 5,0 / 0,4 mg/kg 1,5 / 0,1 mg/kg (Codex 210)
Trans-Ölsäure im Olivenöl (Grenzwert) höchstens 0,05 Prozent höchstens 0,20 Prozent (Codex 33)
Glycidyl- und MCPD-Fettsäureester entstehen nach heutigem Wissen vor allem beim Raffinieren können in raffinierten Ölen in zum Teil erheblichen Mengen enthalten sein (BfR 2018)
Zusatzstoffe in Speiseöl nicht erlaubt (Codex 210) zum Beispiel Tocopherole erlaubt

Die Grenzwerte stammen aus Lebensmittelnormen. Die Glycidyl- und MCPD-Fettsäureester bewertet das Bundesinstitut für Risikobewertung als unerwünschte Stoffe in Lebensmitteln; für Kosmetik auf der Haut ist uns keine eigene Bewertung bekannt (BfR 2018). Raffinierte Öle sind deshalb nicht pauschal schlechter: Sie sind hell, geruchsneutral und starten mit niedrigen Säure- und Peroxidwerten, was für viele Rezepturen gewollt ist.

Haltbarkeit: was länger frisch bleibt

Hier gibt es keine einfache Antwort. Die Raffination soll die Haltbarkeit verlängern, weil sie freie Fettsäuren, Peroxide und Metallspuren entfernt (Rhazi et al. 2022). Gleichzeitig verliert das Öl eigene Antioxidantien: Im untersuchten Werk war das rohe Sonnenblumenöl im beschleunigten Oxidationstest am stabilsten und das fertig raffinierte am wenigsten stabil (Rhazi et al. 2022). Beim Jojobaöl ist es ähnlich: Gebleichtes oder raffiniertes Jojobaöl ist fast weiß und wegen der entfernten Antioxidantien weniger oxidationsstabil (Gad et al. 2021); mehr dazu unter Kann Jojobaöl schlecht werden? Haltbarkeit und Aufbau.

Für kaltgepresste Öle wird die Haltbarkeit meist auf 6 oder 12 Monate festgelegt, begrenzt durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren und die Menge an Antioxidantien. Zum Braten und Frittieren sind raffinierte Öle im Vorteil, weil kaltgepresste mehr Stoffe enthalten, die bei hoher Hitze zerfallen (Prescha et al. 2014). Für ein Pflegeöl, das bei Zimmertemperatur steht, ist das nicht entscheidend. Was dort zählt, ist die Fettsäure-Zusammensetzung: Ein kaltgepresstes, ölsäurereiches Mandelöl ist geduldiger als ein kaltgepresstes Wildrosenkernöl. Hintergründe stehen unter Warum wird Öl ranzig? Oxidation, Kennzahlen und Haltbarkeit und Linolsäure oder Ölsäure? Fettsäuren in Pflanzenölen erklärt.

Was der Unterschied für die Haut bedeutet

Direkte Vergleiche von kaltgepresstem und raffiniertem Öl auf menschlicher Haut haben wir nicht gefunden. Einen Hinweis gibt der bekannte Kaninchenohr-Test zur Komedogenität: Mit raffiniertem Öl erhielten Sesamöl eine 1 statt 3, Olivenöl und Mandelöl eine 1 statt 2 und Avocadoöl eine 2 statt 3; der Autor schreibt, die Ergebnisse verbesserten sich mit stärker raffiniertem Öl (Fulton 1989). Wie wenig solche Noten über menschliche Haut sagen, erklärt Komedogene Öle: woher die Skala kommt und was sie taugt.

Umgekehrt bringen kaltgepresste Öle mehr eigene Begleitstoffe mit. Sie schützen vor allem das Öl selbst vor Oxidation; ob sie auf der Haut eine eigene Wirkung haben, ist nicht belegt. Spürbar sind sie als Farbe und Geruch: Wildrosenkernöl ist orange, Mandelöl riecht leicht nussig. Wer Gerüche stark wahrnimmt, bemerkt das eher als eine Wirkung.

Woran du kaltgepresstes Öl erkennst

  • Nicht an der INCI: Die INCI-Bezeichnung nennt Pflanze und Pflanzenteil, zum Beispiel „Helianthus Annuus Seed Oil“, nicht das Verfahren. Kaltgepresstes und raffiniertes Sonnenblumenöl heißen gleich. Wie du die Liste liest, steht unter INCI-Namen auf Deutsch: unsere Inhaltsstoffe übersetzt.
  • An einer zusätzlichen Angabe: Ob ein Öl kaltgepresst ist, steht nur dann auf der Packung, wenn der Hersteller es eigens angibt, etwa mit einer Fußnote zur Inhaltsstoffliste.
  • An Farbe und Geruch: Kaltgepresste Öle haben meist ihre typische Farbe und einen Eigengeruch; raffinierte sind heller und neutral. Das ist ein Hinweis, kein Beweis.
  • An Bio-Siegeln nicht unbedingt: Bio beschreibt den Anbau, nicht das Pressverfahren. Was Bio bei Kosmetik bedeutet, steht unter Bio-Handcreme: Was bedeutet Bio bei Kosmetik?

Wann ärztlichen Rat holen?

Ob kaltgepresst oder raffiniert: Ein Öl ist Pflege, keine Behandlung. Reagiert die Haut mit Rötung, Brennen oder Quaddeln, setz es ab; hält die Reaktion an, lass sie ärztlich abklären. Wenn du auf Nüsse allergisch bist, frag vor der Anwendung von Nussölen wie Mandel- oder Arganöl ärztlich nach, unabhängig vom Herstellungsverfahren.

Häufige Fragen

Ist kaltgepresstes Öl immer besser?
Nicht in jeder Hinsicht. Es enthält mehr eigene Begleitstoffe und ist nicht chemisch behandelt; raffiniertes Öl ist heller, geruchsneutral und startet mit niedrigeren Säure- und Peroxidwerten. Was besser passt, hängt vom Zweck ab.

Ist natives Öl dasselbe wie kaltgepresstes?
Nach den deutschen Leitsätzen ist natives Öl immer kaltgepresst, aber strenger: Die Saat darf nur mechanisch vorbehandelt werden, das Öl danach nur dekantiert, gefiltert, entwachst und zentrifugiert werden (Leitsätze).

Wie warm wird kaltgepresstes Öl beim Pressen?
Eine Temperaturgrenze nennen weder die Leitsätze noch der Codex; entscheidend ist, dass keine Wärme zugeführt wird. Ganz kalt bleibt das Öl dabei nicht unbedingt, denn beim Pressen entsteht Reibung; wie warm es wird, hängt von Presse und Saat ab.

Warum ist raffiniertes Öl fast farblos?
Beim Bleichen werden Farbstoffe wie Carotinoide und Chlorophyll entfernt; in der untersuchten Anlage gingen 98,6 Prozent der Carotinoide verloren (Rhazi et al. 2022).

Hält raffiniertes Öl länger?
Es startet mit niedrigeren Säure- und Peroxidwerten, hat aber weniger eigene Antioxidantien. Im beschleunigten Test war raffiniertes Sonnenblumenöl weniger stabil als das rohe (Rhazi et al. 2022). Wie lange ein Öl frisch bleibt, hängt stark von Fettsäuren und Lagerung ab.

Ist raffiniertes Öl schlecht für die Haut?
Das lässt sich so nicht sagen. Raffinierte Öle sind in vielen Kosmetika üblich. Belastbare Vergleiche auf menschlicher Haut gibt es nach unserem Wissen nicht.

Werden auch Buttern raffiniert?
Ja, zum Beispiel Sheabutter. Je nach Fraktion verliert sie dabei einen Teil ihrer unverseifbaren Bestandteile, Tocopherole und Sterole, während Peroxidzahl und freie Fettsäuren sinken (Abdel-Razek et al. 2023).

Bei forpeople

Unsere puren Öle sind laut Produktseite kaltgepresst und bestehen laut Inhaltsstoffliste jeweils nur aus dem einen Öl. In einigen Mischungen sind kaltgepresste Öle in der Inhaltsstoffliste mit einer Fußnote gekennzeichnet. Ob Shea- und Kakaobutter in unseren Produkten raffiniert oder unraffiniert sind, geht aus der Inhaltsstoffliste nicht hervor.

  • Mandelöl – kaltgepresst, 100 ml, 14,90 €: ölsäurereich; laut Produktseite für Haut, Haare und Lippen und als Massageöl.
  • Arganöl – kaltgepresst, 50 ml, 19,90 €: aus kontrolliert biologischem Anbau; laut Produktseite fürs Gesicht abends und für die Haare.
  • Faceoil - Lavendel, 50 ml, 21,90 €: Argan-, Wildrosen-, Jojoba-, Borretsch- und Hanföl, laut Inhaltsstoffliste alle schonend kaltgepresst, dazu Lavendelöl.
  • Feste Handcreme – Bienenwachs, 30 g, 9,90 €: Bienenwachs mit Oliven- und Sonnenblumenöl, beide laut Inhaltsstoffliste schonend kaltgepresst; für die Hände.

Auch in der Feste Fußcreme – Rosmarin & Salbei und der Lippenpflege - Zitronengras sind die flüssigen Öle laut Inhaltsstoffliste kaltgepresst.

Mehr dazu: Argan-, Jojoba-, Mandel- oder Wildrosenöl: Worin unterscheiden sie sich? · Ranziges Hautöl erkennen: Geruch, Ursachen, Lagerung · Haltbarkeit von Kosmetik: Sanduhr-Symbol und PAO nach dem Öffnen

Aus dem Blog: Was in der festen Fußcreme steckt – und warum

Quellen

  1. Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission (2020): Leitsätze für Speisefette und Speiseöle vom 02.07.2020 (BAnz AT 18.08.2020 B3), zuletzt geändert am 14.03.2024 (BAnz AT 18.04.2024 B2), Abschnitte 1.2.2 bis 1.2.4. bmleh.de
  2. Codex Alimentarius Commission (2015): Standard for Named Vegetable Oils, CODEX STAN 210-1999, Fassung mit Änderungen bis 2015, Abschnitte 2.2 und 4.1 sowie Anhang (Qualitätsmerkmale). fao.org
  3. Codex Alimentarius Commission (2015): Standard for Olive Oils and Olive Pomace Oils, CODEX STAN 33-1981, Revision 2015, Abschnitte 2 und 3. fao.org
  4. Rhazi L, Depeint F, Ayerdi Gotor A (2022): Loss in the Intrinsic Quality and the Antioxidant Activity of Sunflower (Helianthus annuus L.) Oil during an Industrial Refining Process. Molecules 27(3): 916. https://doi.org/10.3390/molecules27030916
  5. Bundesinstitut für Risikobewertung (2018): Fragen und Antworten zur Kontamination von Lebensmitteln mit 3-MCPD-, 2-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureestern. FAQ vom 13. Juni 2018. bfr.bund.de
  6. Prescha A, Grajzer M, Dedyk M, Grajeta H (2014): The Antioxidant Activity and Oxidative Stability of Cold-Pressed Oils. Journal of the American Oil Chemists' Society 91(8): 1291–1301. https://doi.org/10.1007/s11746-014-2479-1
  7. Gad HA, Roberts A, Hamzi SH, Gad HA, Touiss I, Altyar AE et al. (2021): Jojoba Oil: An Updated Comprehensive Review on Chemistry, Pharmaceutical Uses, and Toxicity. Polymers 13(11): 1711. https://doi.org/10.3390/polym13111711
  8. Abdel-Razek AG, Abo-Elwafa GA, Al-Amrousi EF, Badr AN, Hassanein MMM, Qian Y et al. (2023): Effect of Refining and Fractionation Processes on Minor Components, Fatty Acids, Antioxidant and Antimicrobial Activities of Shea Butter. Foods 12(8): 1626. https://doi.org/10.3390/foods12081626
  9. Fulton JE Jr (1989): Comedogenicity and irritancy of commonly used ingredients in skin care products. Journal of the Society of Cosmetic Chemists 40(6): 321–333. library.scconline.org
  10. Gharby S, Charrouf Z (2022): Argan Oil: Chemical Composition, Extraction Process, and Quality Control. Frontiers in Nutrition 8: 804587. https://doi.org/10.3389/fnut.2021.804587