Wissen 12 Min. Lesezeit forpeople skincare

Komedogene Öle: woher die Skala kommt und was sie taugt

Kurz gesagt

Die bekannten Komedogenitäts-Zahlen von 0 bis 5 stammen fast alle aus Versuchen am Kaninchenohr aus den 1970er- und 1980er-Jahren, in denen Rohstoffe zwei Wochen lang täglich aufgetragen wurden, teils verdünnt, teils unverdünnt. Dasselbe Öl bekam in verschiedenen Laboren verschiedene Noten, Olivenöl etwa einmal 0 und einmal 2. Das Kaninchenohr reagiert empfindlicher als menschliche Haut, und fertige Produkte mit „komedogenen“ Rohstoffen fördern nicht zwangsläufig Mitesser. Sheabutter steht in den beiden bekanntesten Originaltabellen gar nicht; für den verbreiteten Wert „0“ haben wir keine Originalmessung gefunden. Kakaobutter und Kokosfett erhielten dagegen eine 4, und für Kakaobutter gibt es auch einen kleinen Versuch am Menschen.

Wer im Netz nach einem Gesichtsöl sucht, stößt schnell auf Listen: Kokosöl 4, Olivenöl 2, Sheabutter 0, Arganöl 0. Die Zahlen wirken genau, werden aber selten mit Quelle genannt. Diese Seite geht zurück zu den Originalarbeiten: wie gemessen wurde, was dabei herauskam und was sich daraus für die eigene Haut ableiten lässt und was nicht.

Woher die Skala stammt

Komedonen sind Mitesser: Pfropfen aus Hornmaterial in der Öffnung eines Haarfollikels. Dass Kosmetik solche Pfropfen fördern kann, beschrieben Dermatologen in den 1970er-Jahren an Menschen, die Haarpomaden und Gesichtscremes benutzten. Um Rohstoffe schneller zu prüfen, griffen sie auf ein Tiermodell zurück: die Innenseite des Kaninchenohrs, deren Follikel auf bestimmte Stoffe mit einer Verhornung reagieren. James Fulton fasste die Ergebnisse 1989 in einer viel zitierten Tabelle zusammen, mit Noten von 0 bis 5 für Komedogenität und für Reizung der Hautoberfläche. Er beschreibt, dass natürliche Fette wie Kakaobutter und Kokosfett schon lange mit Mitessern durch Pomaden in Verbindung gebracht wurden und dass der Kaninchenohr-Test das bestätigte (Fulton 1989).

Eine zweite große Tabelle veröffentlichten 1983 Morris und Kwan aus einem Industrielabor. Sie stellten fest, dass es zwischen den Laboren Abweichungen gab, und prüften viele Rohstoffe erneut, darunter neun Pflanzenöle (Morris & Kwan 1983). Die meisten Online-Listen mischen Werte aus solchen Arbeiten, ohne zu sagen, welche Zahl woher kommt.

So wurde gemessen

Merkmal Fulton 1989 Morris & Kwan 1983 Modell am Menschen
Wo Innenseite des Kaninchenohrs, 3 Tiere je Stoff äußerer Gehörgang des Kaninchens, 3 Tiere je Stoff oberer Rücken von Freiwilligen mit großen Follikeln
Wie aufgetragen in der Regel 10 Prozent in Propylenglykol, 1 ml täglich in der Regel unverdünnt, 5 bis 10 mg je cm² unter Abdeckung, über Wochen
Dauer 5 Tage pro Woche, 2 Wochen 14 Anwendungen ein Monat (Mills & Kligman 1982) bzw. 4 Wochen (Draelos & DiNardo 2006)
Auswertung Breite der Follikelverhornung, mit Mikrometer gemessen Gewebeschnitte unter dem Mikroskop Follikelinhalt mit Klebstoff entnommen und gezählt
Bedeutung der Noten 0–1 nicht bedeutsam, 2–3 grenzwertig, 4–5 positiv 0 negativ, 1 leicht, 2–3 mäßig, 4–5 stark Zahl der Mikrokomedonen

Quellen: Fulton 1989, Morris & Kwan 1983, Mills & Kligman 1982, Draelos & DiNardo 2006.

Schon der Vergleich der Methoden zeigt das Problem: Eine 2 nach Fulton bedeutet ein zehnprozentiges Öl in einem Lösungsmittel, eine 2 nach Morris und Kwan ein unverdünntes Öl. Fulton selbst nennt Noten von 0 bis 1 nicht bedeutsam und 2 bis 3 grenzwertig; als sicher positiv gelten nur 4 und 5 (Fulton 1989).

Was die Originaltabellen zu einzelnen Ölen sagen

Öl oder Fett Fulton 1989 (0–5) Morris & Kwan 1983 (0–5) Anmerkung
Kakaobutter 4 nicht geprüft auch in einem weiteren Kaninchenversuch positiv
Kokosfett („coconut butter“) 4 nicht geprüft Laurinsäure allein ebenfalls 4
Sesamöl 3, raffiniert 1 1
Avocadoöl 3, raffiniert 2 0
Olivenöl 2, raffiniert 1 0 Morris und Kwan betonen die Abweichung
Mandelöl 2, raffiniert 1 3 bei Morris und Kwan eines der reaktivsten Öle
Rizinusöl 1 0–1
Distelöl 0 1–2
Sonnenblumenöl 0 nicht geprüft
Jojobaöl 0–2, je nach Rohstoffquelle nicht geprüft chemisch ein flüssiges Wachs
Bienenwachs / Candelillawachs 0–2 je nach Quelle / 1 nicht geprüft
Sheabutter, Arganöl, Wildrosenkernöl, Hanföl nicht in der Tabelle nicht in der Tabelle keine Originalmessung gefunden

Quellen: Fulton 1989, Tabelle I; Morris & Kwan 1983, Tabelle III; Kakaobutter zusätzlich Nguyen et al. 2007. Bei Fulton geprüft wurden die Rohstoffe in der Regel als zehnprozentige Mischung; „raffiniert“ steht für seine Messung mit raffiniertem Öl. Die Abweichungen zwischen den Spalten sind kein Druckfehler, sondern das eigentliche Ergebnis: Dasselbe Öl kann je nach Labor, Verdünnung und Rohstoffquelle unterschiedlich abschneiden. Fulton schreibt selbst, dass sich die Ergebnisse bei Sesam-, Avocado- und Nerzöl mit stärker raffiniertem Öl verbesserten und dass es bei Jojobaöl und Bienenwachs auf die Handelsware ankam. Was raffiniert und kaltgepresst unterscheidet, erklärt Kaltgepresst oder raffiniert: Was der Unterschied bei Ölen bedeutet.

Sheabutter, Kokosöl, Olivenöl und Kakaobutter im Einzelnen

Sheabutter: Sie fehlt in beiden Originaltabellen. Auch in der Literaturdatenbank PubMed haben wir keinen Kaninchenohr-Test und keinen Versuch am Menschen zur Komedogenität von Sheabutter gefunden (Suche im Oktober 2026). Die Zahl 0, die in vielen Listen steht, lässt sich deshalb nicht auf eine Messung zurückführen. Ebenso wenig gibt es einen Beleg für das Gegenteil. Sheabutter besteht vor allem aus Stearin- und Ölsäure und enthält viele unverseifbare Begleitstoffe, siehe Sheabutter: Zusammensetzung, Herkunft, Raffination. Ob sie bei dir Mitesser fördert, kann dir keine Tabelle sagen.

Kokosöl: Fulton gab „coconut butter“, also festem Kokosfett, eine 4. Kokosöl besteht zu 45,1 bis 53,2 Prozent aus Laurinsäure (Leitsätze für Speisefette und Speiseöle 2020), und gerade die mittelkettigen Fettsäuren wie Laurin- und Myristinsäure lösten im Kaninchenohr am stärksten Verhornungen aus; Laurinsäure allein erhielt eine 4 (Fulton 1989). In Seifen ist Kokosöl verseift und wird abgespült; das ist eine andere Situation als ein Öl, das auf der Haut bleibt, siehe Ist in Naturseife noch Lauge? Verseifung erklärt.

Olivenöl: Fulton gab 2, mit raffiniertem Öl 1; Morris und Kwan fanden mit unverdünntem Olivenöl keine Wirkung und weisen ausdrücklich auf den Widerspruch zu früheren Befunden hin. Sie bemerken außerdem: Obwohl freie Ölsäure im Kaninchenohr deutlich wirkt, zeigten zwei Öle mit 77 bis 84 Prozent Ölsäure, gebunden als Triglycerid, keine Wirkung (Morris & Kwan 1983). Freie Ölsäure und ihre Peroxide lösten in einem anderen Kaninchenversuch Mitesser aus; je mehr Peroxide, desto größer waren sie (Motoyoshi 1983). Was Ölsäure sonst für die Haut bedeutet, steht unter Linolsäure oder Ölsäure? Fettsäuren in Pflanzenölen erklärt.

Kakaobutter: Zu ihr gibt es Befunde aus Tierversuchen und einen kleinen Versuch am Menschen. Fulton gab eine 4, ein späterer Kaninchenversuch stufte sie als positiv ein (Nguyen et al. 2007). In einem kleinen Versuch am Menschen trugen sechs Personen Pflaster mit Kakaobutter auf dem oberen Rücken; nach zwei Wochen waren dort mehr Mikrokomedonen zu sehen als an unbehandelten Stellen (Baek et al. 2022). UV-Licht verstärkte im Kaninchenohr die Wirkung von Kakaobutter (Mills et al. 1978). Unsere Feste Körperbutter – Bienenwachs & Aloe Vera enthält Kakaobutter an erster Stelle; laut Produktseite ist sie für den Körper gedacht. Ob sie ins Gesicht gehört, ordnet Kann ich Körperbutter für Hände, Füße und Gesicht nehmen? ein.

Warum die Zahlen wenig über deine Haut sagen

  • Das Modell ist empfindlicher: Stoffe, die im Kaninchenohr mäßig bis stark wirkten, lösten auch am Menschen Mitesser aus; das Kaninchen reagiert aber empfindlicher. Schwach wirksame Stoffe gelten nach dieser Arbeit für die meisten Menschen als unbedenklich, möglicherweise mit Ausnahme von Menschen, die zu Mitessern neigen (Mills & Kligman 1982).
  • Verdünnung und Trägerstoff entscheiden mit: Pflanzenöle verloren ihre Wirkung im Kaninchenohr, wenn sie auf 25 Prozent in Mineralöl verdünnt wurden, so die Zusammenfassung früherer Versuche bei Morris & Kwan 1983. Fettsäuren wirkten in Sonnenblumenöl gelöst stärker als in einem flüchtigen Lösungsmittel (Fulton 1989).
  • Rohstoff ist nicht Produkt: Die Listen bewerten Rohstoffe. Als fertige Kosmetika an sechs Personen geprüft wurden, waren Produkte mit als komedogen geltenden Rohstoffen nicht zwangsläufig selbst komedogen (Draelos & DiNardo 2006).
  • Frische zählt: Im Tierversuch waren die Mitesser umso größer, je mehr Peroxide ein Fett enthielt; oxidiertes Squalen, ein Bestandteil des Hauttalgs, wirkte deutlich stärker als frisches (Motoyoshi 1983). Was beim Altern eines Öls passiert, erklärt Warum wird Öl ranzig? Oxidation, Kennzahlen und Haltbarkeit.
  • Viele Öle wurden nie geprüft: Für Argan-, Wildrosenkern-, Hanf- oder Borretschöl gibt es in diesen Tabellen keine Werte. Zahlen dafür in Online-Listen lassen sich nicht auf eine Messung zurückführen.

Für die Auslobung „nicht komedogen“ beschreibt die Fachliteratur zwei Prüfwege mit dem fertigen Produkt am Menschen: das beschriebene Rückenmodell und die aufwendigere klinische Studie, die als Goldstandard gilt (Weiss & Caswell 2017). Eine Note aus einer Rohstoffliste ersetzt das nicht. Wir verwenden diese Angabe für unsere Produkte nicht.

Was du stattdessen tun kannst

  1. Ein neues Produkt nach dem anderen: Nur so lässt sich zuordnen, was die Haut verändert. Wie ein Test an einer kleinen Stelle geht, steht unter Neue Pflege ausprobieren: Wie teste ich an einer kleinen Stelle?
  2. Vier bis sechs Wochen beobachten: Mitesser entstehen langsam; im Versuch am Menschen wurde über vier Wochen geprüft (Draelos & DiNardo 2006). Ein paar Tage sagen wenig.
  3. Wenig nehmen: Im Gesicht reichen zwei bis drei Tropfen Öl. Was die Haut nicht aufnimmt, bleibt als Film auf den Follikelöffnungen; mehr dazu unter Gesichtsöl bei fettiger Haut: geht das?
  4. Dicht abschließende Schichten sparsam einsetzen: Wer zu Mitessern neigt, legt keine dicke Fettschicht über das ganze Gesicht; siehe Slugging und Skin Flooding.
  5. Frisch halten: Öle dunkel und kühl lagern und aufbrauchen, solange sie wie am ersten Tag riechen.
  6. Abends gründlich reinigen: Make-up und Sonnencreme entfernen, zum Beispiel mit Öl, siehe Abschminken mit Öl: Wie geht das, und welches Öl passt?

Diese Schritte sind Erfahrungswerte aus der Pflegepraxis, abgeleitet aus den oben genannten Befunden; als eigene Studien sind sie nicht geprüft.

Wann ärztlichen Rat holen?

Einzelne Mitesser sind ein kosmetisches Thema. Hol ärztlichen Rat, wenn sich entzündete, schmerzhafte Pickel oder Knoten bilden, wenn du Akne oder Rosazea vermutest, wenn sich die Haut plötzlich stark verändert oder wenn Mitesser trotz Umstellung der Pflege über Wochen zunehmen. Ein Pflegeöl ist keine Behandlung. Bei einer Rötung, Brennen oder Jucken nach einem Produkt setz es ab; hält die Reaktion an, lass sie abklären.

Häufige Fragen

Ist Sheabutter komedogen?
Dafür gibt es keinen belastbaren Wert. Sheabutter steht weder in der Tabelle von Fulton noch in der von Morris und Kwan, und wir haben auch keinen Versuch am Menschen gefunden. Die verbreitete „0“ ist nicht belegt, das Gegenteil aber ebenso wenig.

Ist Kokosöl komedogen?
Festes Kokosfett erhielt im Kaninchenohr eine 4, ebenso seine Hauptfettsäure Laurinsäure (Fulton 1989). Am Menschen ist das für reines Kokosöl im Gesicht nicht systematisch untersucht. Wer zu Mitessern neigt, hat gute Gründe, es im Gesicht vorsichtig zu verwenden.

Ist Olivenöl komedogen?
Die Originaldaten widersprechen sich: 2 bei Fulton, mit raffiniertem Öl 1, und 0 bei Morris und Kwan mit unverdünntem Öl. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht.

Was bedeutet die Zahl auf der Skala?
Sie gibt an, wie stark ein Rohstoff im Kaninchenohr die Follikel verhornen ließ, von 0 (keine Veränderung) bis 5 (große Pfropfen). Nach Fulton sind erst 4 und 5 eindeutig positiv.

Ist Jojobaöl nicht komedogen?
Fulton gab 0 bis 2 und schrieb dazu, dass das Ergebnis von der Rohstoffquelle abhing. Eine Garantie für deine Haut ist das nicht.

Gilt die Skala auch für Körper, Hände und Füße?
Die Frage stellt sich vor allem im Gesicht, am Rücken und auf der Brust, wo viele Talgdrüsen sitzen. An Händen und Füßen spielt sie in der Pflege kaum eine Rolle.

Kann ein altes Öl eher Mitesser fördern als ein frisches?
Im Tierversuch waren die Mitesser umso größer, je mehr Peroxide ein Fett enthielt (Motoyoshi 1983). Am Menschen ist das für Pflanzenöle nicht untersucht; ein frisches Öl ist trotzdem die bessere Wahl.

Bei forpeople

Für unsere Produkte nennen wir keine Komedogenitäts-Werte und versprechen nicht, dass sie keine Mitesser fördern. Was in den Originaltabellen zu den Bestandteilen steht, siehst du oben. Für das Gesicht nennen diese Produktseiten den Verwendungszweck:

Für alle gilt: Neues zuerst an einer kleinen Stelle testen und bei einer Hautreaktion absetzen.

Mehr dazu: Argan-, Jojoba-, Mandel- oder Wildrosenöl: Worin unterscheiden sie sich? · Kann ich Körperöl auch im Gesicht verwenden? · Pflanzenbutter im Vergleich: Shea, Kakao, Mango

Aus dem Blog: Gesicht und Lippen durch den Winter: Routine für jeden Tag

Quellen

  1. Fulton JE Jr (1989): Comedogenicity and irritancy of commonly used ingredients in skin care products. Journal of the Society of Cosmetic Chemists 40(6): 321–333. library.scconline.org
  2. Morris WE, Kwan SC (1983): Use of the rabbit ear model in evaluating the comedogenic potential of cosmetic ingredients. Journal of the Society of Cosmetic Chemists 34: 215–225. library.scconline.org
  3. Mills OH Jr, Kligman AM (1982): A human model for assessing comedogenic substances. Archives of Dermatology 118(11): 903–905. PubMed 7138047
  4. Draelos ZD, DiNardo JC (2006): A re-evaluation of the comedogenicity concept. Journal of the American Academy of Dermatology 54(3): 507–512. https://doi.org/10.1016/j.jaad.2005.11.1058
  5. Nguyen SH, Dang TP, Maibach HI (2007): Comedogenicity in rabbit: some cosmetic ingredients/vehicles. Cutaneous and Ocular Toxicology 26(4): 287–292. https://doi.org/10.1080/15569520701555383
  6. Baek JH, Ahn HJ, Koh JS, Kwon H, Shin MK (2022): Early detection of microcomedones induced by cocoa butter using reflectance confocal microscopy. Journal of Cosmetic Dermatology 21(7): 3016–3021. https://doi.org/10.1111/jocd.14522
  7. Motoyoshi K (1983): Enhanced comedo formation in rabbit ear skin by squalene and oleic acid peroxides. British Journal of Dermatology 109(2): 191–198. https://doi.org/10.1111/j.1365-2133.1983.tb07080.x
  8. Mills OH, Porte M, Kligman AM (1978): Enhancement of comedogenic substances by ultraviolet radiation. British Journal of Dermatology 98(2): 145–150. https://doi.org/10.1111/j.1365-2133.1978.tb01615.x
  9. Weiss C, Caswell M (2017): Non-comedogenic and non-acnegenic claim substantiation. Journal of Cosmetic Science 68(4): 253–256. PubMed 29616616
  10. Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission (2020): Leitsätze für Speisefette und Speiseöle vom 02.07.2020 (BAnz AT 18.08.2020 B3), zuletzt geändert am 14.03.2024 (BAnz AT 18.04.2024 B2), Anlage 3. bmleh.de