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Periorale Dermatitis (Mundrose): Ursachen, Nulltherapie und Pflege

Kurz gesagt

Die periorale Dermatitis, auch Mundrose genannt, ist ein häufiger, nicht ansteckender Ausschlag mit kleinen roten Knötchen, Bläschen oder Pusteln um Mund, Nase und manchmal Augen; direkt am Lippenrand bleibt meist ein schmaler Streifen frei. Der wichtigste Auslöser ist Kortison im Gesicht, dazu kommen viele, dicke oder abschließende Cremes und Kosmetik. Was hilft, ist zuerst die Nulltherapie: alle Cremes, Make-up und Pflegeprodukte im Gesicht weglassen und nur mit lauwarmem Wasser waschen, bis der Ausschlag abgeklungen ist. Kortison nicht weiter auftragen, aber verordnetes Kortison nur nach Rücksprache mit der Praxis absetzen. Die Diagnose und eine Behandlung gehören in die Hautarztpraxis; bis die Haut wieder ruhig ist, vergehen meist Wochen bis Monate.

Das Problem: rote Knötchen um Mund und Nase, die nicht weggehen

Es beginnt mit ein paar roten Pünktchen am Kinn oder neben der Nase. Die Haut spannt, also kommt mehr Creme drauf, und die Pünktchen werden mehr. Typisch sind Gruppen hautfarbener bis roter Knötchen, Bläschen und Pusteln, meist kleiner als zwei Millimeter, auf geröteter Haut mit scharfem Rand; die Haut drumherum ist oft trocken, schuppig, brennt oder spannt, manchmal juckt sie. Der Saum direkt am Lippenrot bleibt meist frei. Neben dem Mund kann es um die Nase, um die Augen und selten im Genitalbereich auftreten (DermNet, Periorificial dermatitis).

Betroffen sind vor allem Frauen zwischen 20 und 45 Jahren, aber auch kleine Kinder, oft zwischen sieben Monaten und 13 Jahren (DermNet). In einer Münchner Universitätsambulanz waren Menschen mit perioraler Dermatitis jünger als die mit Rosazea und überwiegend weiblich (Hoepfner et al. 2020). Wie häufig die Erkrankung in der Bevölkerung ist, ist nicht bekannt (DermNet).

Mehrere Hautprobleme um den Mund sehen ähnlich aus. Die Übersicht stützt sich auf Fachquellen; Klarheit bringt nur eine ärztliche Untersuchung.

Was du siehst Was dahinterstecken kann Mehr dazu
Kleine rote Knötchen und Pusteln um Mund, Nase oder Augen, Lippensaum frei, Haut trocken und brennend Periorale Dermatitis (DermNet) Diese Seite
Rötung vor allem auf Wangen, Nase, Stirn, oft ab dem mittleren Alter, Äderchen, Erröten Rosazea; Betroffene sind oft älter, die Verteilung ist anders (DermNet) Rosacea im Winter
Mitesser, tiefe Knoten oder Zysten Akne; Mitesser und Knoten gehören nicht zum typischen Bild der perioralen Dermatitis (DermNet) Pickel am Kinn
Rote, schuppige, juckende Lippen und Lippenrand, oft nach einem neuen Produkt Lippenekzem oder Kontaktekzem; der Juckreiz ist oft stärker (DermNet) Lippenekzem
Scharf begrenzter roter Ring, so weit die Zunge reicht, oft bei Kindern Leckekzem Leckekzem bei Kindern
Gerötete Haut mit gelblichen, fettigen Schuppen an Nasenflügeln, Augenbrauen und Haaransatz Seborrhoisches Ekzem, mit anderer Verteilung (DermNet) Seborrhoisches Ekzem im Gesicht
Honiggelbe Krusten Borkenflechte, eine bakterielle Infektion (DermNet) Borkenflechte

Ist die Haut um den Mund nur trocken und schuppig, ohne Knötchen, steht unter Trockene Haut um den Mund und am Kinn, was dahintersteckt und wie du sie pflegst.

Drei Frauen mit geschlossenen Augen, Gesichter nah beieinander

Ursachen: warum die Haut um den Mund kippt

Die genaue Ursache ist nicht geklärt. Fachleute gehen davon aus, dass zuerst die Hautbarriere gestört ist: Stoffe von außen dringen leichter ein und reizen, und die Haut verliert mehr Wasser. Sie spannt und fühlt sich trocken an, deshalb cremen viele immer mehr, was die Reizung weiter verstärkt (DermNet). Diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist der Kern der Nulltherapie.

Auslöser Was bekannt ist
Kortison auf der Haut Der am besten belegte Auslöser. Eine systematische Übersichtsarbeit fand die stärksten Belege für die falsche Anwendung von Kortisoncremes als Hauptursache (Searle et al. 2021). Oft ging der Erkrankung eine längere Kortisonanwendung voraus, etwa gegen Rosazea oder ein seborrhoisches Ekzem (Mokos et al. 2015).
Kortison als Nasenspray oder zum Inhalieren Gilt ebenfalls als Auslöser, auch versehentlich, etwa über Nasenspray (DermNet). Bei Kindern mit Heuschnupfen oder Asthma wurde die Diagnose in einer großen US-Datenbankstudie in den ersten sechs Monaten nach Kortison-Nasensprays oder -Inhalatoren gut dreimal so oft gestellt wie bei vergleichbaren Kindern ohne solche Präparate; absolut blieb sie selten (0,026 gegenüber 0,008 Prozent). Präparate ohne Kortison zeigten keinen solchen Zusammenhang (Merkle et al. 2026).
Kosmetik und dicke, abschließende Cremes Kosmetik, abschließende Pflege auf Paraffin- oder Vaselinebasis, die die Haut aufweicht, und Sonnenschutz, vor allem physikalischer bei Kindern, werden als Risikofaktoren genannt (DermNet). Ein Pflegeprodukt oder eine Zahnpasta kann die Haut reizen, oder es steckt eine Allergie dahinter (AAD).
Zahnpasta und Fluorid Zahnpasta und Zahnfüllungen gelten als mögliche Reizstoffe oder Allergene (DermNet). Mit stark fluoridhaltiger Zahnpasta ist die Erkrankung in Einzelfallberichten in Verbindung gebracht worden (Peters & Drummond 2013); belastbare Studien dazu gibt es nicht. Fluorid schützt die Zähne, deshalb nicht auf eigene Faust weglassen.
Hormone, Veranlagung Beobachtet wurden Zusammenhänge mit der Pille, Schwangerschaft und Schüben vor der Periode, außerdem eine atopische Veranlagung (DermNet).
Keime Haarbalgmilben, Hefepilze und bestimmte Bakterien wurden in den Herden gefunden; welche Rolle sie spielen, ist unklar (DermNet).

Im Herbst und Winter kommt einiges zusammen. UV-Licht, Hitze und Wind scheinen die periorale Dermatitis zu verschlechtern (DermNet), und kalte Luft draußen und Heizungsluft drinnen lassen die Haut um den Mund spannen. Wer dann zur reichhaltigen Wintercreme oder zu einer Kortisonsalbe aus dem Schrank greift, gerät leicht in den Kreislauf aus Spannen, mehr Creme und mehr Reizung. In der Erkältungs- und Asthmasaison kommen Nasensprays und Inhalatoren mit Kortison dazu. Was die Haut um den Mund im Winter sonst austrocknet, etwa Speichel, Schal und Zahnpasta-Reste, steht unter Trockene Haut um den Mund und am Kinn.

Die Lösung Schritt für Schritt

Wann Was du tust Warum
Sofort Alle Cremes, Seren, Öle, Make-up, Puder und Sonnencreme im Gesicht weglassen. Das Gesicht nur mit lauwarmem Wasser waschen und vorsichtig trocken tupfen. Diese Nulltherapie soll bei allen Betroffenen der erste Schritt sein; leichte Fälle können so ganz abklingen (DermNet). Bei leichten Formen gilt sie als Behandlung der Wahl (Mokos et al. 2015).
Sofort Keine Kortisoncreme mehr ins Gesicht, auch keine rezeptfreie Hydrocortisoncreme. Hast du Kortison ärztlich verordnet bekommen, frag in der Praxis, wie du es absetzt. Zum Abklingen gehört, alles Kortison auf der Haut wegzulassen (AAD). Nach stärkerem Kortison wird oft über Wochen ausgeschlichen, teils mit einem Ersatzpräparat (DermNet); das legt die Praxis fest.
Sofort Nasenspray, Asthmaspray oder Tabletten mit Kortison, die du brauchst, weiter nehmen. Nach dem Sprühen oder Inhalieren Gesicht und Mund mit Wasser abspülen. Medizinisch nötige Präparate sollen weiter angewendet werden, auch wenn es dann länger dauert; Abspülen kann helfen (DermNet).
Die ersten Wochen Durchhalten, wenn es zunächst schlimmer wird. Nicht wieder zur Kortisoncreme greifen. Nach dem Absetzen von Kortison kann der Ausschlag aufblühen; erneutes Auftragen hilft nur kurz, und jedes Absetzen kann einen neuen Schub auslösen (AAD), (Mokos et al. 2015).
In den ersten Tagen Termin in der Hautarztpraxis, mit einer Liste aller Produkte, die du im Gesicht benutzt, und aller Kortisonpräparate, auch Nasen- und Asthmasprays. Die Diagnose wird am Bild gestellt; bei Unsicherheit helfen Abstrich, Allergietest oder Gewebeprobe (DermNet).
Wenn es abklingt Neues nur langsam und einzeln einführen: zuerst ein milder Reiniger ohne Seife und ohne Duft, bei Trockenheit eine schlichte Pflege mit wenigen Inhaltsstoffen; keine abschließenden Cremes und Salben. So empfehlen es Fachquellen für die Zeit danach (DermNet), (AAD).

Nulltherapie: so geht sie und was dabei normal ist

Was erlaubt ist. Lauwarmes Wasser, ein sauberes Handtuch, Geduld. Kommt die Haut gar nicht ohne Pflege aus, ist laut DermNet eine schlichte Pflege ohne Konservierer und Zusätze möglich, und als Sonnenschutz ein Gel oder eine flüssige Sonnencreme (DermNet). Was im Einzelfall passt, besprichst du am besten in der Praxis.

Was weg muss. Alle Produkte im Gesicht, auch die, die du seit Jahren benutzt. Die Nulltherapie wirkt, weil sie den Kreislauf aus gereizter Haut und immer mehr Produkten unterbricht (DermNet), nicht weil ein bestimmtes Produkt schuld sein muss. Make-up zum Abdecken ist verlockend, hält den Kreislauf aber in Gang.

Was normal ist. Gerade wenn vorher Kortison im Spiel war, wird es in der ersten Zeit oft schlimmer, bevor es besser wird (Mokos et al. 2015). Die Besserung kommt langsam: Bis der Ausschlag ganz verschwunden ist, können einige Wochen bis einige Monate vergehen (AAD). Ohne Behandlung kann die Erkrankung über Monate bis Jahre schwanken; Narben oder Farbveränderungen bleiben meist nicht zurück, außer bei schweren Formen (DermNet).

Was die Praxis zusätzlich einsetzen kann. Reicht die Nulltherapie nicht, kommen Cremes oder Gele mit antibiotischen Wirkstoffen oder aus der Gruppe der Calcineurin-Hemmer infrage, bei stärkerer Ausprägung Antibiotika zum Einnehmen, meist aus der Gruppe der Tetrazykline; für Schwangere und Kinder unter acht Jahren werden andere Wirkstoffe gewählt. Eine Behandlung dauert meist vier bis acht Wochen, manchmal länger, und wird sie zu früh beendet, kann der Ausschlag zurückkommen (DermNet). Die Studienlage ist dünn: Eine systematische Übersichtsarbeit fand nur Belege niedriger oder sehr niedriger Sicherheit, etwa dafür, dass Tetrazyklin ab etwa dem 20. Tag und eine Pimecrolimus-Creme nach vier Wochen den ärztlich beurteilten Schweregrad etwas bessern können (Gray et al. 2022). Welches Mittel, wie lange und in welcher Dosis, entscheidet die Praxis.

Frau mit Handtuch im Haar vor dem Spiegel

Was hilft – und was eher nicht

Mittel oder Gewohnheit Einordnung
Nulltherapie Erster Schritt bei allen Betroffenen, bei leichten Formen oft ausreichend (DermNet), (Mokos et al. 2015).
Kortisoncreme aus der Hausapotheke Nein. Sie bessert kurzfristig und verschlechtert langfristig (AAD).
Dicke Fettcreme, Vaseline, Melkfett Eher nicht. Abschließende Cremes und Salben können die periorale Dermatitis verschlechtern (DermNet). Mehr zum Prinzip unter Slugging und Skin Flooding.
Teebaumöl und andere ätherische Öle Eher nicht. Konzentrierte Duftstoffe sind ein zusätzlicher Reiz für gestörte Haut. Welche Duftstoffe als Allergene gelten, steht unter Duftstoff-Allergene.
Peeling, Gesichtsbürste, Säuren Nicht, solange der Ausschlag besteht. Sie belasten die ohnehin gestörte Barriere zusätzlich.
Ständig neue Produkte ausprobieren Eher nicht. Jedes Produkt ist ein möglicher Reiz und erschwert die Suche nach dem Auslöser; testen kannst du später, siehe Neue Pflege ausprobieren.
Milder Reiniger und duftfreie Pflege nach dem Abklingen Ja, so empfehlen es Fachgesellschaften (AAD).

Typische Fehler

  • Gegen das Spannen noch mehr cremen. Genau das hält den Kreislauf in Gang (DermNet).
  • Zur Kortisoncreme greifen, weil sie schnell wirkt. Nach dem Absetzen kommt der Ausschlag oft stärker zurück (AAD).
  • Verordnetes Kortison abrupt absetzen oder ein nötiges Asthma- oder Nasenspray weglassen. Beides gehört in ärztliche Hände (DermNet).
  • Die Nulltherapie nach einer Woche abbrechen, weil es schlimmer aussieht. Ein vorübergehendes Aufblühen ist nach Kortison häufig (Mokos et al. 2015).
  • Nach dem Abklingen sofort zur alten Routine zurück. Lieber Schritt für Schritt und mit wenigen Produkten.

Wann ärztlichen Rat holen?

Bei Verdacht auf eine periorale Dermatitis immer, denn die Diagnose wird ärztlich gestellt, und ähnliche Bilder wie Rosazea, Akne, Kontaktekzem oder eine Infektion brauchen eine andere Behandlung (DermNet). Besonders wichtig ist der Termin, wenn:

Warnzeichen
  • du Kortison im Gesicht benutzt hast oder benutzt; das Absetzen sollte ärztlich begleitet werden (Mokos et al. 2015),
  • ein Kind betroffen ist; die erste Stelle ist die Kinderarztpraxis, und Kortison aus Nasenspray oder Inhalator kann eine Rolle spielen (Merkle et al. 2026),
  • du schwanger bist oder stillst; dann kommen andere Wirkstoffe infrage (DermNet),
  • die Knötchen dicht stehen, rotbraun sind oder sich ausbreiten; eine schwere Form, die lupoide periorale Dermatitis, kann Narben hinterlassen (DermNet),
  • auch die Augen gerötet sind, tränen oder schmerzen,
  • gelbliche Krusten oder nässende Stellen auftreten,
  • es nach einigen Wochen Nulltherapie nicht besser wird oder nach dem Ende einer Behandlung zurückkommt.

Was du tun kannst, wenn ein Produkt die Reaktion ausgelöst hat, steht unter Kosmetik nicht vertragen: was tun?

Häufige Fragen

Was hilft bei perioraler Dermatitis?
Zuerst die Nulltherapie: alles im Gesicht weglassen, nur Wasser. Bei leichten Formen reicht das oft (Mokos et al. 2015). Sonst kommen ärztlich verordnete Cremes oder Antibiotika zum Einnehmen dazu (DermNet).

Wie lange dauert die Nulltherapie?
Bis der Ausschlag abgeklungen ist (DermNet). Das kann einige Wochen bis einige Monate dauern (AAD); die ersten Wochen sind oft die schwierigsten.

Ist periorale Dermatitis ansteckend?
Nein (AAD).

Warum heißt sie Mundrose?
Der Alltagsname kommt von der Ähnlichkeit mit der Rosazea. Fachlich sind es zwei verschiedene Erkrankungen mit anderem Alter, anderer Verteilung und teils anderer Behandlung (DermNet), (Hoepfner et al. 2020).

Darf ich während der Nulltherapie Sonnencreme benutzen?
DermNet rät, alle Produkte im Gesicht wegzulassen, nennt aber ein Gel oder eine flüssige Sonnencreme als möglich (DermNet). Schatten, Hut und Mittagssonne meiden helfen ohne Produkt.

Kann Zahnpasta eine periorale Dermatitis auslösen?
Zahnpasta gilt als möglicher Reizstoff (AAD), für stark fluoridhaltige Zahnpasta gibt es Einzelfallberichte (Peters & Drummond 2013). Ob ein Wechsel sinnvoll ist, klärst du mit Haut- und Zahnarztpraxis.

Kommt die periorale Dermatitis wieder?
Das kann passieren, vor allem wenn eine Behandlung zu früh endet. Dann lässt sich dieselbe Behandlung erneut einsetzen (DermNet).

Bei forpeople

Während einer perioralen Dermatitis empfehlen wir kein Produkt von uns, auch keines für das Gesicht. Die Nulltherapie heißt: nichts auftragen. Laut unseren Produktseiten gehören unsere Produkte außerdem nicht auf gereizte Haut. Unsere Feste Sonnencreme LSF50 ist ein Stick auf Basis von Sheabutter und Bienenwachs; für diese Zeit nennt DermNet eher ein Gel oder eine flüssige Sonnencreme.

Ist der Ausschlag abgeklungen, die Haut ruhig und nur noch trocken, und hat deine Praxis nichts dagegen, kommt etwas mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen und ohne Duft infrage: Das Jojobaöl – kaltgepresst, 100 ml, 16,90 €, besteht laut Inhaltsstoffliste nur aus Jojobaöl, ohne Duft und ohne Konservierer, und die Produktseite nennt es für das Gesicht. Laut Produktseite reichen wenige Tropfen auf die leicht feuchte Haut. Zeigen sich wieder Knötchen, lass es weg.

Mehr dazu: Trockene Haut um den Mund und am Kinn · Rosacea im Winter · Kosmetik nicht vertragen

Quellen

  1. DermNet: Periorificial dermatitis. Shah N (Juli 2022). Abgerufen am 04.11.2026. dermnetnz.org/topics/periorificial-dermatitis
  2. Gray NA, Tod B, Rohwer A, Fincham L, Visser WI, McCaul M (2022): Pharmacological interventions for periorificial (perioral) dermatitis in children and adults: a systematic review. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology 36(3): 380–390. https://doi.org/10.1111/jdv.17817
  3. Searle T, Ali FR, Al-Niaimi F (2021): Perioral dermatitis: Diagnosis, proposed etiologies, and management. Journal of Cosmetic Dermatology 20(12): 3839–3848. https://doi.org/10.1111/jocd.14060
  4. Mokos ZB, Kummer A, Mosler EL, Čeović R, Basta-Juzbašić A (2015): Perioral dermatitis: still a therapeutic challenge. Acta Clinica Croatica 54(2): 179–185. PubMed 26415314
  5. American Academy of Dermatology (AAD) (o. J.): Perioral dermatitis. Abgerufen am 04.11.2026. aad.org/public/diseases/a-z/perioral-dermatitis
  6. Hoepfner A, Marsela E, Clanner-Engelshofen BM, Horvath ON, Sardy M, French LE, Reinholz M (2020): Rosazea und periorale Dermatitis: Eine monozentrische, retrospektive Analyse des klinischen Erscheinungsbildes von 1032 Patienten. Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 18(6): 561–570. https://doi.org/10.1111/ddg.14120_g
  7. Merkle T, Curley C, Wambold D, Iginla B, Ilyas EN (2026): Association of Nasal and Inhalant Corticosteroids With Pediatric Perioral Dermatitis: A TriNetX Retrospective Cohort Study. Pediatric Dermatology 43(5): 1158–1162. https://doi.org/10.1111/pde.70228
  8. Peters P, Drummond C (2013): Perioral dermatitis from high fluoride dentifrice: a case report and review of literature. Australian Dental Journal 58(3): 371–372. https://doi.org/10.1111/adj.12077