Wissen 11 Min. Lesezeit forpeople skincare

Leckekzem bei Kindern: roter Rand um den Mund im Winter – was hilft

Kurz gesagt

Ein Leckekzem entsteht, wenn ein Kind seine trockenen Lippen immer wieder ableckt: Der Speichel weicht die Haut um den Mund auf, verdunstet in der kalten Luft, und zurück bleibt ein roter, rauer, scharf begrenzter Rand rund um die Lippen. Was hilft, sind drei Schritte: vor dem Rausgehen, vor dem Essen und vor dem Schlafen eine dünne Schicht einer unparfümierten Fettsalbe auf Lippen und Haut drumherum; nach dem Essen den Mund mit lauwarmem Wasser abtupfen statt abwischen; und das Lecken nicht verbieten, sondern ablenken und stattdessen den Fettstift anbieten. Honiggelbe Krusten, Bläschen, Fieber, kleine Knötchen oder eine Ausbreitung gehören in die Kinderarztpraxis.

Das Problem: der rote Rand um den Mund

Im Herbst fängt es oft an: Die Lippen sind spröde, das Kind fährt mit der Zunge darüber, weil es sich für einen Moment besser anfühlt, und nach ein paar Tagen zieht sich ein geröteter, schuppiger Ring um den Mund. Auf dem Schulweg im Wind brennt er, der Schal reibt, beim Essen von Orangen oder Tomaten zieht es. Die Lippen selbst sind trocken und rissig. Fachleute sprechen vom Lippenleckekzem; es gilt als häufig, hartnäckig und chronifiziert durch das ständige Lecken (Altmeyer et al. 2026). Bei einem zehnjährigen Mädchen beschreibt ein Fallbericht eine scharf begrenzte, gerötete, schuppende und eingerissene Fläche, die gleichmäßig den Lippenrand und die Haut rund um den Mund umfasste; die Mutter erinnerte sich, dass das Kind ständig die Lippen leckte (Sil & Priyam 2019).

Nicht jeder rote Rand um den Mund ist ein Leckekzem. Die Übersicht stützt sich auf Fachquellen; eine Diagnose ersetzt sie nicht. Klarheit bringt nur die Untersuchung in der Kinderarztpraxis.

Was du siehst Was dahinterstecken kann Was jetzt passt
Roter, rauer, schuppiger Rand rund um die Lippen, scharf begrenzt, Lippen trocken und rissig; das Kind leckt oft Leckekzem (Sil & Priyam 2019), (Fonseca et al. 2020) Fettschicht und Abgewöhnen wie unten beschrieben
Kleine rote Knötchen, Bläschen oder Pusteln um Mund, Nase oder Augen; direkt am Lippenrot bleibt oft ein schmaler Saum frei periorale Dermatitis, die auch bei Kindern zwischen etwa 7 Monaten und 13 Jahren vorkommt (DermNet, Periorificial dermatitis) keine Fettsalbe, Kinderarztpraxis
Honiggelbe Krusten im Gesicht, die sich ausbreiten Impetigo (Borkenflechte), eine ansteckende bakterielle Infektion, die auch Ekzeme besiedeln kann (Hartman-Adams et al. 2014) Kinderarztpraxis
Gruppen gleich aussehender, schmerzhafter Bläschen oder kleine ausgestanzte Wunden, oft mit Fieber, besonders bei einem Kind mit Neurodermitis Ekzema herpeticatum, ein dermatologischer Notfall (DermNet, Eczema herpeticum) noch am selben Tag ärztlich
Juckende, trockene Ekzeme auch an anderen Stellen, etwa in Ellenbeugen und Kniekehlen Neurodermitis; bei Kleinkindern führen Speichel und Essen oft zu Ekzemen um Mund und Kinn (DermNet, Atopic dermatitis) Kinderarztpraxis; siehe Trockene Haut oder Neurodermitis?

Um eingerissene Mundwinkel geht es unter Eingerissene Mundwinkel: Ursachen, Pflege und wann zum Arzt, um trockene Haut um den Mund bei Erwachsenen unter Trockene Haut um den Mund und am Kinn.

Warum das im Herbst und Winter passiert

Lippen trocknen schnell aus. Die Haut der Lippen hat keine Talg- und Schweißdrüsen und ist nur dünn geschützt (Altmeyer et al. 2026). Trockene, rissige Lippen sind in den kalten Wintermonaten häufig, und viele lecken sie dann, um sie zu befeuchten. Das hilft für einen Moment, hält den Zustand aber in Gang (Fonseca et al. 2020). Warum Lippen so schnell austrocknen, steht ausführlich unter Warum trocknen Lippen so schnell aus?

Speichel reizt. Er enthält Verdauungsenzyme, die die dünne Haut der Lippen angreifen, ihre Schutzbarriere aufbrechen und sie anfälliger für weitere Reizstoffe machen (Fonseca et al. 2020). Die Fachliteratur ordnet das Leckekzem deshalb als Reizung ein, nicht als Allergie: Speichel ist der häufigste Reizstoff an den Lippen (Fonseca et al. 2020). In der kalten Luft verdunstet er schnell, und die Haut ist danach trockener als vorher. Die Rötung liegt deshalb oft genau dort, wo Zunge und Speichel hinkommen.

Der Winter verstärkt den Kreislauf. Kaltes, windiges Wetter gilt als Auslöser einer Lippenentzündung (Cheilitis) (Altmeyer et al. 2026), drinnen trocknet die Heizungsluft weiter. Dazu kommen Gewohnheiten der kalten Jahreszeit: ein Schal vor dem Mund, der vom Atem feucht wird und reibt, eine laufende Nase, über die der Handrücken wischt, und im Kleinkindalter Speichel und Essensreste an Mund und Kinn (DermNet). Bei Säuglingen und Kleinkindern kann ständiges Schnullertragen eine Reizung auslösen, die auf die Kontaktfläche begrenzt ist (Altmeyer et al. 2026). Kinder mit Neurodermitis neigen ohnehin zu trockenen Lippen (Fonseca et al. 2020).

Die Lösung Schritt für Schritt

Wann Was du tust Warum
Sofort Bei einem roten, rauen Rand ohne Knötchen, Krusten oder Bläschen: Lippen und gerötete Haut drumherum dünn mit einer unparfümierten Fettsalbe bedecken, etwa reiner Vaseline. Ein dicker Fettfilm schützt die Haut vor weiterem Speichel; mit reiner Vaseline werden gute Erfahrungen beschrieben (Altmeyer et al. 2026), (Fonseca et al. 2020).
Vor dem Rausgehen, Essen und Schlafen Die Fettschicht erneuern. Abends darf sie etwas dicker sein. Für Menschen mit Neigung zu trockenen Lippen wird im Winter eine Pflege mehrmals am Tag und vor dem Schlafen empfohlen (Fonseca et al. 2020).
Nach dem Essen Mund und Kinn mit lauwarmem Wasser abtupfen, mit einem weichen Tuch trocken tupfen, dann neu eincremen. Essensreste, saures Obst und Soßen reizen die angegriffene Haut; Reiben mit Feuchttüchern ebenso.
Wenn das Kind leckt Nicht schimpfen. Ablenken und den eigenen Fettstift anbieten: Statt zu lecken, wird nachgecremt. Eine Ersatzhandlung wie das Auftragen eines Lippenbalsams gehört zu den Techniken, mit denen sich das Lecken abgewöhnen lässt (Fonseca et al. 2020).
Mit Schnuller Den Schnuller seltener geben und einen kleineren wählen. So rät die Fachliteratur bei Schnullerkindern (Altmeyer et al. 2026).
Draußen Schal oder Schlauchschal aus Baumwolle oder einem glatten Stoff unter der Wolle; wechseln, wenn er vor dem Mund feucht ist. Feuchte, kratzende Wolle reibt auf der gereizten Haut; mehr unter Wolle kratzt auf der Haut.
Jeden Tag Schüppchen nicht abzupfen, nicht abbeißen lassen; nach dem Zähneputzen Zahnpasta-Reste abspülen. Abziehen der Schuppen führt zu Rissen und verzögert das Abklingen (Fonseca et al. 2020).

Eine Fettsalbe hilft nur, wenn auf der Haut kein anderes Krankheitsbild steckt. Bei der perioralen Dermatitis gelten gerade abdeckende Salben auf Paraffin- oder Vaselinebasis als möglicher Auslöser (DermNet). Siehst du kleine Knötchen statt eines gleichmäßigen roten Randes, lass deshalb erst ansehen, bevor du dick eincremst.

Was hilft – und was eher nicht

Mittel oder Gewohnheit Einordnung
Unparfümierte Fettsalbe, reine Vaseline sinnvoll als Schutzschicht gegen Speichel, wenn der Kinderarzt nichts anderes sagt; Vergleich verschiedener Grundlagen unter Vaseline oder Bienenwachs-Salbe
Lippenpflege mit Aroma, Minze, Duft oder ätherischen Ölen eher nicht: Empfohlen werden schlichte Balsame mit möglichst wenig Duft, Farb- und Aromastoffen (Fonseca et al. 2020); ein Stift, der nach Frucht schmeckt, lädt zudem zum Ablecken ein
Zinksalbe nicht auf eigene Faust; ob eine Zinkzubereitung zur Haut deines Kindes passt, entscheidet die Kinderarztpraxis
Salbe mit Dexpanthenol aus der Apotheke möglich als unparfümierte Grundpflege; im Zweifel in der Apotheke oder Praxis nachfragen
Kortisoncreme aus der Hausapotheke nicht ohne ärztlichen Rat: Kortison im Gesicht gilt als häufigster Auslöser der perioralen Dermatitis (DermNet); schwach wirksame Präparate setzt bei ausgeprägtem Leckekzem die Praxis gezielt ein (Fonseca et al. 2020)
Honig, Öl aus der Küche, Quark eingeordnet unter Was taugen Hausmittel für spröde Lippen?; auf gereizter Haut ersetzen sie keine Fettsalbe, Honig lädt zum Ablecken ein
Schimpfen, Verbieten, Abkleben eher nicht: Das Lecken ist oft eine unbewusste Gewohnheit; Ablenkung und eine Ersatzhandlung führen weiter
Parfümierte Feuchttücher zum Abwischen eher nicht; lauwarmes Wasser und Abtupfen reichen

Eine verbreitete Sorge ist, dass man von Lippenpflege abhängig wird und die Lippen dann selbst weniger Feuchtigkeit halten. Das ist ein Mythos, erklärt unter Kann man von Lippenpflege abhängig werden?

Typische Fehler

Der häufigste Fehler ist, nur morgens einmal einzucremen. Der Speichel kommt den ganzen Tag, und vor allem vor dem Rausgehen, vor dem Essen und vor dem Schlafen braucht die Haut ihre Schutzschicht. Der zweite Fehler ist eine Lippenpflege mit Geschmack: Das Kind leckt sie ab und befeuchtet die Haut dabei erneut. Drittens: das Kind für das Lecken zu tadeln; Druck macht aus einer Gewohnheit oft eine heimliche. Viertens: eine Kortisoncreme aus dem Schrank zu benutzen, die vielleicht für etwas anderes verordnet war. Und fünftens: Knötchen, Krusten oder Bläschen für ein hartnäckiges Leckekzem zu halten und immer weiter Salbe aufzutragen, statt die Haut ansehen zu lassen.

Wann ärztlichen Rat holen?

Noch am selben Tag ärztlich: wenn sich Gruppen schmerzhafter Bläschen oder kleine ausgestanzte Wunden zeigen, besonders bei einem Kind mit Neurodermitis, und erst recht mit Fieber, Abgeschlagenheit oder geschwollenen Lymphknoten. Das Ekzema herpeticatum gilt als einer der wenigen dermatologischen Notfälle, und eine rasche Behandlung kann oft einen Klinikaufenthalt ersparen (DermNet). Schwellen Lippen, Zunge oder Gesicht plötzlich an oder bekommt dein Kind schlecht Luft, ruf den Notruf 112.

Zeitnah in die Kinderarztpraxis:

  • Es bilden sich honiggelbe Krusten, oder die Stellen breiten sich auf Wangen und Nase aus. Impetigo ist ansteckend; Kinder mit Impetigo contagiosa dürfen nach dem Infektionsschutzgesetz Kita und Schule erst wieder besuchen, wenn nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist (§ 34 IfSG).
  • Um Mund, Nase oder Augen erscheinen kleine rote Knötchen oder Pusteln; dann kann eine periorale Dermatitis dahinterstecken (DermNet).
  • Die Haut nässt, blutet oder schmerzt stark, oder die Mundwinkel bleiben eingerissen.
  • Dein Kind hat auch an anderen Stellen juckende Ekzeme, oder eine Neurodermitis ist bekannt.
  • Die Rötung begann nach einer neuen Zahnpasta oder Lippenpflege; bei Verdacht auf eine Kontaktallergie hilft ein Allergietest auf der Haut (Altmeyer et al. 2026).
  • Nach zwei Wochen mit konsequenter Fettschicht und weniger Lecken ist es nicht besser, oder das Lecken wirkt zwanghaft und belastet dein Kind.

Häufige Fragen

Welche Salbe hilft beim Leckekzem meines Kindes?
Bewährt ist eine unparfümierte Fettsalbe, etwa reine Vaseline, dünn auf Lippen und Haut drumherum, vor dem Rausgehen, Essen und Schlafen. Bei Knötchen, Krusten oder Bläschen lass die Haut erst in der Kinderarztpraxis ansehen.

Wie lange dauert ein Leckekzem?
Eine feste Dauer gibt es nicht. Das Ekzem bleibt, solange der Reiz bleibt, und verschwindet erst, wenn das Lecken aufhört (Altmeyer et al. 2026). Wie schnell es abklingt, hängt davon ab, wie konsequent die Schutzschicht bleibt und wie bald das Lecken nachlässt.

Hilft Zinksalbe beim Leckekzem?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist eine Schutzschicht gegen Speichel. Ob eine Zinkzubereitung passt, klärst du mit der Kinderarztpraxis oder Apotheke.

Ist ein Leckekzem ansteckend?
Nein, es ist eine Reizung durch Speichel. Ansteckend ist aber eine Impetigo, die sich auf gereizter Haut ansiedeln kann; honiggelbe Krusten sind das Warnzeichen.

Kann auch ein Baby ein Leckekzem bekommen?
Ja, bei Babys und Kleinkindern sind Speichel, Zahnen und Schnuller häufige Gründe für eine gereizte Haut um den Mund. Wie du das Babygesicht im Winter schützt, steht unter Kälteschutz fürs Babygesicht. Bei Säuglingen klärt die Kinderarztpraxis, was auf die Haut darf.

Wie gewöhne ich meinem Kind das Lecken ab?
Ohne Druck: Erklär, warum die Lippen brennen, gib ihm einen eigenen Fettstift und mach daraus ein Signal, statt zu lecken nachzucremen. Ein Lob, wenn es klappt, hilft mehr als Ermahnungen.

Was ist der Unterschied zur perioralen Dermatitis?
Das Leckekzem ist ein gleichmäßig roter, rauer Rand direkt um die Lippen. Bei der perioralen Dermatitis stehen kleine Knötchen oder Pusteln um Mund, Nase oder Augen, und am Lippenrand bleibt oft ein schmaler Saum frei. Dort können dicke Salben schaden.

Gibt es das Lippenleckekzem auch bei Erwachsenen?
Ja, der Mechanismus ist derselbe. Für Erwachsene gelten dieselben Regeln: nicht lecken, schlichter Balsam, Auslöser wie Zahnpasta-Reste abspülen. Mehr unter Trockene Haut um den Mund und am Kinn.

Bei forpeople

Für ein Leckekzem bei Kindern empfehlen wir kein eigenes Produkt. Auf die gereizte Haut gehört eine unparfümierte Fettsalbe, im Zweifel nach Rücksprache mit der Kinderarztpraxis. Unsere Lippenpflege Zitronengras und die Bienensalbe enthalten ätherische Öle und passen hier nicht.

Für Jugendliche und Erwachsene, deren Lippen im Winter spröde, aber unverletzt sind, gibt es die Lippenpflege - LSF15 Mandel & Vanille, 5 g, 7,90 €. Laut Inhaltsstoffliste enthält sie Bienenwachs, Sonnenblumenöl, Sheabutter, Mandelöl, Hanföl, Aloe vera, Vitamin E, Vanilleextrakt und die mineralischen UV-Filter Zinkoxid und Titandioxid, ohne ätherische Öle. Sie ist für die Lippen gedacht, nicht für die gereizte Haut drumherum; laut Produktseite nicht auf verletzter oder gereizter Haut anwenden. Wer eine Nussallergie hat, beachtet das Mandelöl.

Mehr dazu: Trockene Kinderhände im Winter · Lippenherpes oder trockene Lippen? · Kälteschutz fürs Babygesicht · Eingerissene Mundwinkel · Trockene Haut beim Baby: was normal ist, was hilft und wann zum Kinderarzt

Aus dem Blog: Gesicht und Lippen durch den Winter: Routine für jeden Tag

Quellen

  1. Fonseca A, Jacob SE, Sindle A (2020): Art of prevention: Practical interventions in lip-licking dermatitis. International Journal of Women's Dermatology 6(5): 377–380. https://doi.org/10.1016/j.ijwd.2020.06.001
  2. Altmeyer P, Bacharach-Buhles M, Schröder-Bergmann SL: Lippenleckekzem. Altmeyers Enzyklopädie, zuletzt aktualisiert am 21.03.2026. Abgerufen am 29.10.2026. altmeyers.org
  3. Sil A, Priyam P (2019): Lip smacker's cheilitis. Indian Pediatrics 56(12): 1083. PMID 31884455
  4. DermNet: Periorificial dermatitis (Perioral dermatitis). Shah N (Juli 2022). Abgerufen am 29.10.2026. dermnetnz.org/topics/periorificial-dermatitis
  5. DermNet: Atopic dermatitis. Stanway A (2004), aktualisiert von Jarrett P (Februar 2021), kleinere Aktualisierung Mai 2023. Abgerufen am 29.10.2026. dermnetnz.org/topics/atopic-dermatitis
  6. Hartman-Adams H, Banvard C, Juckett G (2014): Impetigo: diagnosis and treatment. American Family Physician 90(4): 229–235. PMID 25250996
  7. DermNet: Eczema herpeticum. Lin CY (2010), aktualisiert Mai 2023. Abgerufen am 29.10.2026. dermnetnz.org/topics/eczema-herpeticum
  8. Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz, IfSG), § 34 Absatz 1. Abgerufen am 29.10.2026. gesetze-im-internet.de/ifsg/__34.html