Mineralische und chemische Filter
UV-Filter gibt es in zwei Gruppen. Mineralische Filter (Zinkoxid, Titandioxid) sind feine Pigmente, die auf der Hautoberfläche liegen und UV-Strahlung reflektieren und streuen. Chemische, auch organische Filter nehmen UV-Strahlung auf und wandeln sie um. Beide Filterarten sind in der EU zugelassen und schützen zuverlässig, wenn der Lichtschutzfaktor stimmt und genug Creme aufgetragen wird. Mineralische Filter wirken direkt nach dem Auftragen und hinterlassen oft einen hellen Film auf der Haut.
„Non-nano“ bedeutet, dass die Pigmente nicht in Nanogröße eingesetzt werden.
Lichtschutzfaktor und UVA-Schutz
Der Lichtschutzfaktor (LSF) beschreibt den Schutz vor UVB-Strahlung, die vor allem für Rötungen der Haut verantwortlich ist. Für Kinder wird in der Regel ein hoher bis sehr hoher LSF empfohlen, also 30 oder 50. UVA-Strahlung dringt tiefer in die Haut ein; eine gute Sonnencreme schützt vor beidem. Achte deshalb auf die Angabe „UVA“ auf der Verpackung.
Der LSF gilt nur für die Menge, mit der er im Labor gemessen wird: 2 mg Creme je Quadratzentimeter Haut. Im Alltag wird meist deutlich weniger aufgetragen, dann ist auch der Schutz geringer.
Menge, Nachcremen und Wasser
- Großzügig auftragen: Lieber zu viel als zu wenig. Denk an Ohren, Nacken, Nasenrücken, Fußrücken und Schultern.
- Vor dem Rausgehen: Eincremen, bevor das Kind in die Sonne geht, nicht erst am Strand.
- Nachcremen: Regelmäßig über den Tag, nach dem Baden, Abtrocknen und starkem Schwitzen. Nachcremen hält den Schutz aufrecht, verlängert die mögliche Zeit in der Sonne aber nicht.
- Wasserfest heißt nicht dauerhaft: Die Bezeichnung bedeutet, dass nach einem genormten Wasserbad noch ein Teil des Schutzes vorhanden ist. Handtuch, Sand und Spielen reiben Creme ab. Nach jedem Baden also neu eincremen.
Weißeln und getönte Varianten
Mineralische Filter sind weiß. Je dicker die Schicht, desto sichtbarer bleibt ein heller Film. Bei Kindern ist das oft sogar praktisch: Du siehst, wo schon Creme ist. Wer den Film nicht mag, kann zu einer getönten Variante greifen. Eisenoxide geben einen beigen Ton, ein blaues Pigment macht aus dem Weiß eine Farbe, die gewollt aussieht. In den Bewertungen unserer festen Sonnencreme erwähnt etwa jede sechste das Weißeln.
Schatten und Kleidung zuerst
Sonnencreme ist die letzte Schutzschicht, nicht die erste. Kinderärzte und Fachgesellschaften raten, Babys im ersten Lebensjahr gar nicht der direkten Sonne auszusetzen. Für alle Kinder gilt:
- Die Mittagsstunden im Schatten verbringen.
- Sonnenhut mit Nackenschutz, T-Shirt, im Wasser UV-Shirt.
- Sonnenbrille für die Augen.
- Sonnencreme auf alles, was frei bleibt.
Häufige Fragen
Wie trage ich eine feste Sonnencreme auf?
Die Sonnencreme direkt über die Haut streichen oder erst in die Hand reiben und dann verteilen. Mehrere Bahnen nebeneinander, danach gut verstreichen.
Reicht LSF 50 für den ganzen Tag?
Nein. Kein Lichtschutzfaktor schützt den ganzen Tag. Nachcremen, Schatten und Kleidung gehören immer dazu.
Warum ist die Haut nach dem Eincremen weiß?
Weil Zinkoxid und Titandioxid weiße Pigmente sind. Der Film wird dünner, wenn du die Creme gut verteilst; getönte Varianten fallen weniger auf.
Die vier Sonnencremes von forpeople
Alle vier sind feste Sonnencremes mit LSF 50, mineralischen Filtern (Zinkoxid und Titandioxid, non-nano), wasserfest und in einer Papierhülse ohne Kunststoffbeschichtung.
| Produkt | Größe | Tönung | Preis |
|---|---|---|---|
| Feste Sonnencreme LSF50 | 40 g | ungetönt (natur) | 17,90 € |
| Feste Sonnencreme LSF50 Reiseformat | 20 g | ungetönt (natur) | 9,90 € |
| Feste Sonnencreme LSF50 Mini - Farbe LIGHT SAND | 20 g | beige, mit Eisenoxiden | 9,90 € |
| Feste Sonnencreme LSF50 Mini - OCEAN BLUE | 20 g | blau, mit Ultramarin | 9,90 € |
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