Wissen 13 Min. Lesezeit forpeople skincare

Bienengiftsalbe, Propolissalbe, Bienensalbe: was jeweils drin ist

Kurz gesagt

Eine Bienengiftsalbe enthält Bienengift (Apitoxin), also das Sekret aus dem Stachelapparat der Honigbiene, eine Propolissalbe enthält Propolis, das Kittharz aus dem Bienenstock, und „Bienensalbe“ ist ein freier Name für Salben mit Bienenwachs, oft zusätzlich mit Propolis oder Harz. Gemeinsam haben die drei nur die Biene. Bienengift ist ein Gemisch aus Peptiden und Enzymen, darunter Melittin und Phospholipase A2; einige dieser Eiweiße sind die Auslöser der Bienengiftallergie. Unsere Bienensalbe enthält laut Inhaltsstoffliste Propolis, aber kein Bienengift. Wer nach einem Bienen- oder Wespenstich schon einmal allergisch reagiert hat, klärt Produkte mit Bienengift vorher ärztlich ab.

Im Apothekenregal und im Online-Shop stehen die drei Namen oft nah beieinander, und fast jede Verpackung zeigt eine Biene oder eine Wabe. Wer nach „Bienengiftsalbe“ sucht, landet deshalb schnell bei einer Bienensalbe und umgekehrt. Die Produkte unterscheiden sich aber genau in dem Bestandteil, der ihnen den Namen gibt, und damit auch in den Hinweisen für Menschen mit Allergien.

Drei Salben, drei verschiedene Bienenprodukte

Bienengiftsalbe Propolissalbe Bienensalbe
Namensgebender Bestandteil Bienengift (Apitoxin) Propolis (Kittharz) Bienenwachs, oft mit Propolis oder Harz
Woher er stammt Giftdrüse der Arbeiterin, wird beim Stechen abgegeben Pflanzenharze, die Bienen sammeln und mit Wachs vermischen Wachsdrüsen der Arbeiterinnen
Name in der INCI-Liste Bee Venom (auf manchen Etiketten „Apitoxin“) Propolis Extract, Propolis Wax oder Propolis Cera Cera Alba, dazu je nach Rezeptur Propolis oder Harz
Typische Begleitstoffe Kampfer, Menthol, ätherische Öle, teils Chili-Extrakt oder Arnika Pflanzenöle, Wachs, teils Harze Pflanzenöle, teils Harz und ätherische Öle
Worauf achten Insektengiftallergie Kontaktallergie auf Propolis und verwandte Stoffe Propolis- oder Harzallergie, falls enthalten

Keiner der drei Namen ist rechtlich festgelegt. Was in einer Salbe steckt, zeigt bei Kosmetik allein die Liste der Bestandteile, die unter der Überschrift „Ingredients“ in absteigender Reihenfolge ihres Gewichts steht; Bestandteile unter 1 Prozent dürfen danach in beliebiger Reihenfolge folgen (Verordnung (EG) Nr. 1223/2009, Art. 19). Wie du die Liste liest, erklärt INCI-Liste lesen: So verstehst du Inhaltsstoffe. Wie sich Salbe, Balsam und Creme unterscheiden, steht unter Balsam, Salbe, Creme, Butter: Was ist der Unterschied?

Bienengift: woraus Apitoxin besteht

Bienengift entsteht in der Giftdrüse der Arbeiterinnen. Frisches Gift besteht zu etwa 88 Prozent aus Wasser; der Rest ist ein Gemisch aus Peptiden, Enzymen und kleinen Molekülen (Gajski et al. 2024). Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Bestandteile des getrockneten Gifts.

Bestandteil Anteil am getrockneten Gift Was er ist
Melittin 40–50 % Peptid aus 26 Aminosäuren, Hauptbestandteil
Phospholipase A2 10–12 % Enzym, das Bausteine von Zellmembranen spaltet
Hyaluronidase 1–3 % Enzym, das Hyaluronsäure im Gewebe abbaut
Apamin 1–3 % Peptid
MCD-Peptid 1–2 % Peptid, das Mastzellen zur Freisetzung von Histamin bringt
Histamin 0,5–2 % biogenes Amin

Werte nach Gajski et al. 2024; die Zusammensetzung schwankt mit Region und Jahreszeit der Gewinnung. Für die Gewinnung wird vor das Flugloch ein Gerät aus Glasplatten und Drähten gelegt, an denen eine schwache Spannung von 18 bis 22 Volt anliegt. Die gereizten Bienen geben ihr Gift auf die Glasplatte ab, von der es nach dem Trocknen abgeschabt wird. Getrocknet ist Bienengift ein hellgraues bis gelbliches Pulver (Gajski et al. 2024).

In der Inhaltsstoff-Datenbank der EU-Kommission heißt der Stoff „Bee Venom“ und wird als Gift der Honigbiene beschrieben, das hauptsächlich aus Melittin besteht (CosIng). „Apitoxin“ ist im Glossar der EU-Inhaltsstoffnamen nicht verzeichnet, steht aber auf manchen Etiketten.

Was in einer Bienengiftsalbe steckt

Wir haben am 29.10.2026 Inhaltsstofflisten und Produktangaben von Bienengiftsalben im Apothekenversand angesehen. Das Muster war ähnlich: eine Grundlage aus Wollwachs, Pflanzenölen, Bienenwachs und Wasser mit Emulgator, dazu Kampfer, Menthol und ätherische Öle wie Rosmarin, Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian oder Wacholder; andere Salben nannten Chili-Extrakt, Arnika oder Teufelskralle. In einer der Listen stand das Bienengift ganz am Ende, noch hinter Duftstoffbestandteilen wie Linalool und Geraniol. Nach der Kennzeichnungsregel spricht das für einen Anteil unter 1 Prozent. Eine genaue Menge stand auf keiner der Seiten.

Was man beim Auftragen spürt, etwa Kühle oder Wärme, kennt man von Menthol, Kampfer und Chili-Extrakt. Welchen Anteil das Bienengift daran hat, lässt sich aus der Liste nicht ablesen. Dazu kommt eine physikalische Grenze: Melittin hat eine Molekülmasse von rund 2.850 Dalton (Gajski et al. 2024). Für Stoffe, die durch die intakte Hornschicht in die Haut gelangen sollen, gilt eine Faustregel von unter 500 Dalton; größere Moleküle kommen kaum hindurch (Bos und Meinardi 2000). Auch eine systematische Übersicht zur Bienengifttherapie hält fest, dass die großen Moleküle des Gifts aus einer Salbe schwer in die Haut eindringen (Jang und Kim 2020).

„Bei Arthrose“ und „bei Muskelschmerzen“: was solche Versprechen bedeuten

Viele Suchanfragen zu Bienengiftsalbe drehen sich um Gelenke, Rücken und Muskeln. Kosmetische Mittel sind aber nach EU-Recht dazu bestimmt, die Haut zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen, in gutem Zustand zu halten oder den Körpergeruch zu beeinflussen (Verordnung (EG) Nr. 1223/2009, Art. 2). Die Behandlung von Gelenk- oder Muskelbeschwerden gehört nicht dazu, und Werbeaussagen dürfen keine Funktionen vortäuschen, die ein Produkt nicht hat (Art. 20). Ein Arzneimittel erkennst du an der Zulassungsnummer „Zul.-Nr.“ oder der Registrierungsnummer „Reg.-Nr.“ auf der Packung (§ 10 Arzneimittelgesetz). Die Bienengiftsalben, die wir angesehen haben, nannten keine solche Nummer und wurden als Kosmetik oder Pflege angeboten.

Zur Studienlage: Eine systematische Übersicht fand zwölf randomisierte Studien zur Bienengifttherapie. Die meisten arbeiteten mit Injektionen oder Bienengift-Akupunktur, zwei mit Ultraschall-Gel, nur eine mit einer Salbe; für diese Salbenstudie zur Kiefermuskulatur beschreiben die Autorinnen und Autoren keinen deutlichen Effekt. Als häufigste Nebenwirkungen wurden Hautreaktionen wie Juckreiz und Schwellungen berichtet (Jang und Kim 2020). Für Bienengiftsalben aus dem Handel und Gelenkerkrankungen gibt es damit keinen belastbaren Nachweis. Anhaltende Gelenk- oder Rückenschmerzen gehören in ärztliche Abklärung.

Bienengift und Insektengiftallergie

Nach der deutschen Leitlinie zur Bienen- und Wespengiftallergie berichten in Europa etwa 3 Prozent der Bevölkerung von einer allergischen Allgemeinreaktion nach einem Stich. In den deutschsprachigen Ländern sind Insektenstiche die häufigste Ursache schwerer allergischer Reaktionen (Anaphylaxie) bei Erwachsenen. Antikörper gegen Bienen- oder Wespengift lassen sich bei rund 23 Prozent der Erwachsenen nachweisen, ohne dass sie deshalb Beschwerden haben müssen (Ruëff et al. 2023). Als Hauptallergene des Bienengifts nennt die Leitlinie unter anderem die Phospholipase A2 (Api m 1), die Hyaluronidase (Api m 2) und die saure Phosphatase (Api m 3); auch Melittin ist als Allergen (Api m 4) beschrieben.

Eine Übersicht über gemeldete Nebenwirkungen von Bienenprodukten fand nach therapeutischer Anwendung von Bienengift Fälle von Anaphylaxie und Todesfälle; allergische Reaktionen waren insgesamt die häufigste Nebenwirkung, besonders bei Menschen mit Neigung zu Allergien (Rocha Filho et al. 2026). Wie groß das Risiko bei einer Salbe auf intakter Haut ist, ist nicht systematisch untersucht. Wer eine bekannte Bienengiftallergie hat, ein Notfallset trägt oder gerade eine Hyposensibilisierung macht, sollte Produkte mit Bienengift nicht ohne Rücksprache mit der Allergologin oder dem Allergologen verwenden.

Propolis: das Kittharz im Bienenstock

Propolis ist kein Gift, sondern ein Baustoff: Bienen sammeln Harze von Knospen und Rinden, vermischen sie mit Wachs und dichten damit Ritzen im Stock ab. Eine Übersicht nennt als typische Zusammensetzung etwa 50 Prozent Harz, 30 Prozent Wachs, 10 Prozent ätherische Öle, 5 Prozent Pollen und 5 Prozent weitere Stoffe. Europäische Propolis stammt meist von Pappeln und enthält vor allem Flavonoide sowie Phenolsäuren und deren Ester (Silva-Carvalho et al. 2015).

In der INCI-Liste findest du Propolis als Propolis Extract, Propolis Wax oder Propolis Cera; alle drei Namen stehen im EU-Glossar (CosIng, Glossar 2019/701). Aussagen über Wirkungen gegen Keime oder Entzündungen stammen meist aus Laborversuchen mit Extrakten und lassen sich nicht auf eine kosmetische Salbe übertragen; als Kosmetik pflegt eine Propolissalbe. Propolis kann eine Kontaktallergie auslösen. Eine aktuelle Auswertung kommt zu dem Schluss, dass Propolis nur in wenigen Kosmetika steckt und diese selten Auslöser sind; viele positive Testreaktionen sind wohl Kreuzreaktionen bei Menschen mit Duftstoffallergie (de Groot und Rustemeyer 2026). Symptome, Kreuzallergien und den Allergietest erklärt Kolophonium-Allergie, Propolis, Bienenwachs: Symptome und Hinweise; den Rohstoff selbst stellt Propolis Salbe - Bienenharz vor.

Bienensalbe: was in unserer steckt

Unsere Bienensalbe – Lärche & Mandarine im Glastiegel enthält laut Inhaltsstoffliste Olivenöl, Mandelöl, Rizinusöl, Bienenwachs, Lärchenharz (Terebinthina Laricina), Propolis (Propolis Cera) und ätherische Öle aus Mandarinenschale, Rosmarin und Tanne; Limonene, Pinene, Terpinene, Linalool und Terpinolene stehen als Bestandteile dieser Öle in der Liste. Bienengift, Honig und Wasser enthält sie nicht. Laut Produktseite ist sie für trockene, raue Stellen an Händen, Fersen und Ellenbogen gedacht und dünn aufgetragen auch für trockene Lippen; sie ist ein kosmetisches Pflegeprodukt und kein Arzneimittel. Dieselbe Rezeptur gibt es als Bienensalbe – Lärche & Mandarine in Dose.

Wer auf Propolis, Kolophonium oder bestimmte Duftstoffe reagiert, sollte vor allem auf diese Bestandteile achten. Für Hände gibt es bei uns zwei Rezepturen ohne Propolis und Harz:

Produkt Bienenprodukte laut INCI Harz Ätherische Öle Gedacht für (laut Produktseite)
Bienensalbe – Lärche & Mandarine Bienenwachs, Propolis Lärchenharz Mandarine, Rosmarin, Tanne Hände, Fersen, Ellenbogen, Lippen
Feste Handcreme – Bienenwachs Bienenwachs nein nein trockene, raue Hände
Feste Handcreme – Bergamotte keine (Candelillawachs) nein Zitrone, Bergamotte trockene Hände
typische Bienengiftsalbe aus dem Handel Bienengift, oft Bienenwachs selten meist mehrere, dazu Kampfer und Menthol laut Anbietern Massage und Einreiben

Die Feste Handcreme – Bienenwachs besteht laut INCI aus Bienenwachs, Oliven- und Sonnenblumenöl sowie Extrakten aus Johanniskraut und Aloe Vera. Die Feste Handcreme – Bergamotte kommt ohne Bienenprodukte aus und nutzt Candelillawachs; sie enthält Zitronen- und Bergamotteöl. Was Lärchenharz in einer Salbe ausmacht, erklärt Lärchenharzsalbe und Harzsalbe: was drin ist und wie sie sich unterscheiden; zu den Duftstoffen siehe Ätherische Öle und Duftstoff-Allergene.

Wann ärztlichen Rat holen?

Ruf den Notruf 112, wenn nach einem Stich oder nach dem Auftragen eines Produkts Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder am Hals, Schwindel oder Quaddeln am ganzen Körper auftreten. Bei bekannter Insektengiftallergie, mit Notfallset oder während einer Hyposensibilisierung sprich vor der Anwendung von Bienengiftprodukten mit deiner Allergologin oder deinem Allergologen. Wird die Haut an der Auftragsstelle rot, juckt sie oder bilden sich Bläschen, oft erst ein bis drei Tage später, setz das Produkt ab und lass es hautärztlich abklären; was du dann tun kannst, steht unter Kosmetik nicht vertragen: was tun, wem melden, zurückgeben? Gelenk-, Muskel- oder Rückenschmerzen, die anhalten, mit Schwellung oder Überwärmung einhergehen oder nach einem Unfall auftreten, gehören in ärztliche Hände und nicht unter eine Salbe.

Häufige Fragen

Ist in Bienensalbe Bienengift?
Nicht automatisch. „Bienensalbe“ ist kein festgelegter Begriff und meint meist eine Salbe mit Bienenwachs. Ob Bienengift enthalten ist, zeigt nur die Inhaltsstoffliste: Es steht dort als „Bee Venom“. Unsere Bienensalbe enthält kein Bienengift, wohl aber Propolis.

Was ist der Unterschied zwischen Propolis und Bienengift?
Propolis ist ein Harzgemisch, das Bienen von Pflanzen sammeln und als Baustoff im Stock verwenden. Bienengift ist ein Sekret der Giftdrüse, das vor allem aus dem Peptid Melittin und Enzymen wie der Phospholipase A2 besteht. Beide können Allergien auslösen, aber auf unterschiedliche Weise: Propolis meist eine Kontaktallergie der Haut, Bienengift eine Allergie, die nach Stichen den ganzen Körper betreffen kann.

Gibt es Bienengiftsalbe in der Apotheke?
Ja, im Apothekenversand werden Bienengiftsalben angeboten. Die Produkte, die wir angesehen haben, waren als Kosmetik aufgemacht; ein Arzneimittel erkennst du an „Zul.-Nr.“ oder „Reg.-Nr.“ auf der Packung.

Welche Nebenwirkungen kann Bienengiftsalbe haben?
In Studien zur Bienengifttherapie waren Hautreaktionen wie Juckreiz und Schwellungen am häufigsten. Bei Menschen mit Bienengiftallergie sind nach therapeutischer Anwendung von Bienengift auch schwere allergische Reaktionen beschrieben. Auch Begleitstoffe wie ätherische Öle oder Wollwachs können Reaktionen auslösen.

Darf ich Bienengiftsalbe bei einer Wespengiftallergie verwenden?
Bienen- und Wespengift sind unterschiedlich zusammengesetzt, einige Eiweiße ähneln sich aber, und viele Menschen haben Antikörper gegen beide. Ob das für dich eine Rolle spielt, kann nur die Allergologin oder der Allergologe beurteilen. Frag dort vor der Anwendung nach.

Hilft Bienengiftsalbe bei Arthrose?
Für Kosmetik darf eine solche Aussage nicht gemacht werden, und belastbare Studien zu Bienengiftsalben aus dem Handel bei Arthrose gibt es nicht. Gelenkbeschwerden gehören ärztlich abgeklärt.

Kann ich eure Bienensalbe bei einer Propolis-Allergie verwenden?
Unsere Bienensalbe enthält Propolis und Lärchenharz. Bei bekannter Propolis- oder Kolophonium-Allergie sprich vorher mit deiner Hautärztin oder deinem Hautarzt. Ohne Propolis und Harz kommen unsere Feste Handcreme – Bienenwachs und die Feste Handcreme – Bergamotte aus.

Bei forpeople

Bei uns gibt es keine Bienengiftsalbe. Unsere Salbe aus dem Bienenstock ist die Bienensalbe mit Bienenwachs und Propolis:

Neue Pflege probierst du zuerst an einer kleinen Stelle aus: Neue Pflege ausprobieren: Wie teste ich an einer kleinen Stelle?

Mehr dazu: Ist Bienenwachs gut für die Haut? Wirkung, Einsatz und Grenzen · Warum riecht Bienenwachs nach Honig, und warum verändert sich der Duft? · Vaseline oder Bienenwachs-Salbe: der Unterschied · INCI-Namen auf Deutsch: unsere Inhaltsstoffe übersetzt · Ringelblumensalbe oder Bienensalbe? Zusammensetzung im Vergleich

Aus dem Blog: Bienensalbe mit Bienenwachs und Propolis für trockene Haut · Wesensgerechte Bienenhaltung

Quellen

  1. Gajski G, Leonova E, Sjakste N (2024): Bee Venom: Composition and Anticancer Properties. Toxins 16(3): 117. https://doi.org/10.3390/toxins16030117
  2. Jang S, Kim KH (2020): Clinical Effectiveness and Adverse Events of Bee Venom Therapy: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Toxins 12(9): 558. https://doi.org/10.3390/toxins12090558
  3. Ruëff F, Bauer A, Becker S, Brehler R, Brockow K, Chaker AM et al. (2023): Diagnosis and treatment of Hymenoptera venom allergy: S2k Guideline of the German Society of Allergology and Clinical Immunology (DGAKI) et al. Allergologie select 7: 154–190. https://doi.org/10.5414/ALX02430E
  4. Rocha Filho LKA, Silva GI, Silva MS (2026): Pharmacovigilance and toxicological risks associated with apitherapeutic products: a systematic overview. Archives of Toxicology 100(2): 425–436. https://doi.org/10.1007/s00204-025-04218-6
  5. Bos JD, Meinardi MM (2000): The 500 Dalton rule for the skin penetration of chemical compounds and drugs. Experimental Dermatology 9(3): 165–169. https://doi.org/10.1034/j.1600-0625.2000.009003165.x
  6. Silva-Carvalho R, Baltazar F, Almeida-Aguiar C (2015): Propolis: A Complex Natural Product with a Plethora of Biological Activities That Can Be Explored for Drug Development. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2015: 206439. https://doi.org/10.1155/2015/206439
  7. de Groot A, Rustemeyer T (2026): Contact Allergy to Propolis: Update 2013–2025. Dermatitis 37(4): 563–588. https://doi.org/10.1177/17103568251392243
  8. Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel, Artikel 2, 19 und 20. eur-lex.europa.eu
  9. Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz – AMG), § 10 Kennzeichnung. gesetze-im-internet.de
  10. Europäische Kommission: CosIng-Datenbank, Einträge Bee Venom, Propolis Extract, Propolis Wax (abgerufen am 29.10.2026), und Beschluss (EU) 2019/701 zur Festlegung eines Glossars der gemeinsamen Bezeichnungen von Bestandteilen. ec.europa.eu/growth/tools-databases/cosing