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Trockene Haut bei Diabetes: Ursachen und Pflege für Füße und Beine

Kurz gesagt

Bei Diabetes werden Füße und Unterschenkel oft trocken, weil Nervenschäden die Schweißbildung verringern können und weil höhere Blutzuckerwerte mit weniger Feuchtigkeit in der obersten Hautschicht einhergehen; trockene Haut reißt leichter ein, und kleine Risse bemerkt man bei Gefühlsstörungen spät. Was hilft: erstens die Füße jeden Tag ansehen, auch Sohle und Zehenzwischenräume; zweitens täglich mit Wasser unter 37 °C waschen, gründlich abtrocknen und die trockene Haut eincremen, aber nicht zwischen den Zehen; drittens die Füße regelmäßig ärztlich untersuchen lassen und Hornhaut, Nägel und Risse der Podologie überlassen. Wunden, Blasen oder ein geröteter, geschwollener, warmer Fuß gehören noch am selben Tag in ärztliche Hände.

Das Problem: trockene Füße und Beine bei Diabetes

Die Fersen werden hart und reißen ein, die Sohle fühlt sich rau an, an den Schienbeinen schuppt die Haut, und manchmal juckt sie. Viele bemerken das im Herbst zuerst, wenn die Heizung läuft und die Füße den ganzen Tag in warmen Socken und Winterschuhen stecken. Für sich genommen ist das trockene Haut wie bei anderen auch. Bei Diabetes hat sie aber mehr Gewicht.

Der Grund sind die Füße selbst. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft schätzt die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens ein diabetisches Fußsyndrom zu entwickeln, auf 19 bis 34 Prozent. Geschwüre entstehen meist, wenn Druck, Reibung oder kleine Verletzungen nicht gespürt werden, weil Nervenschäden das Schmerzempfinden verringert haben (Morbach et al. 2025). Ein Riss in trockener Fersenhaut, eine Blase im neuen Winterschuh oder eine Verbrennung an der Wärmflasche bleiben dann leicht unbemerkt. Pflege kann trockene Haut geschmeidig halten; Risse und Wunden zu erkennen und behandeln zu lassen, ist der wichtigere Teil.

Warum die Haut bei Diabetes austrocknet, und warum der Winter es verstärkt

Weniger Schweiß. Diabetes kann auch die Nerven schädigen, die Organe und Drüsen steuern (autonome Neuropathie). Betrifft das die Schweißdrüsen, bilden Füße und Unterschenkel weniger Schweiß. Ein internationales Konsenspapier hält fest, dass eine gestörte Schweißbildung trockene Haut verursacht und mit Fußgeschwüren in Verbindung steht (Kempler et al. 2011). In der ärztlichen Fußuntersuchung gehört die Schweißbildung deshalb zum Hautbefund (Morbach et al. 2025).

Blutzucker. In einer japanischen Untersuchung an 49 Menschen mit Diabetes enthielt die Hornschicht an Unterschenkel und Unterarm bei höherem Nüchternblutzucker weniger Feuchtigkeit, und auf der Stirn fand sich weniger Hautfett; die Barriere selbst, gemessen am Wasserverlust über die Haut, war nicht schlechter (Sakai et al. 2005). Eine iranische Studie mit 38 Menschen mit Diabetes und 40 Vergleichspersonen fand dagegen keinen Unterschied bei der Hautfeuchtigkeit, wohl aber weniger Hautfett auf der Stirn (Seirafi et al. 2009). Die Studien sind klein, und die Ergebnisse widersprechen sich teilweise.

Weniger Gefühl. Schädigt der Diabetes die Nerven, die Berührung, Druck, Schmerz und Temperatur melden, fehlt das Warnsignal. Die Leitlinie spricht vom Verlust der schützenden Schmerzwahrnehmung (NVL Typ-2-Diabetes 2023). Dann merkt man auch nicht, ob das Fußbad zu heiß ist.

Juckreiz. Eine Übersichtsarbeit fand in den eingeschlossenen Studien Juckreiz bei 18,4 bis 27,5 Prozent der Menschen mit Diabetes; als wichtigste Ursachen nennt sie trockene Haut und Nervenschäden (Stefaniak et al. 2021). Kratzen kann trockene Haut zusätzlich verletzen.

Winter. Kalte Außenluft und Heizungsluft entziehen der Haut zusätzlich Wasser, in gefütterten Schuhen wechselt sie zwischen feucht und trocken, und kalte Füße verleiten zu Wärmflasche und heißem Fußbad. Wie das an den Füßen zusammenwirkt, erklärt Trockene Füße im Winter: Woran liegt es, was hilft?; zu den Schienbeinen siehe Warum sind die Schienbeine im Winter trocken und schuppig? Nimmst du zusätzlich harntreibende Mittel, können auch sie mitspielen; dazu mehr unter Trockene Haut durch Medikamente.

Die Lösung Schritt für Schritt

Die internationale Arbeitsgruppe zum diabetischen Fuß (IWGDF) nennt in ihren Leitlinien von 2023, was Menschen mit Diabetes für ihre Füße tun sollen (Schaper et al. 2024), (Bus et al. 2024). Die Tabelle fasst das für trockene Haut zusammen.

Schritt Was du tust Warum
Jeden Tag: ansehen beide Füße vollständig ansehen, auch Sohle, Ferse und Zehenzwischenräume; mit Spiegel oder mit Hilfe von Angehörigen, wenn du schlecht siehst oder dich schlecht bücken kannst Risse, Blasen und Druckstellen werden bei Gefühlsstörungen sonst spät bemerkt
Jeden Tag: waschen Füße mit Wasser unter 37 °C waschen; die Temperatur mit einem Thermometer prüfen, nicht mit dem Fuß die IWGDF nennt 37 °C als Grenze; das Temperaturempfinden kann gestört sein
Jeden Tag: abtrocknen gründlich abtupfen, besonders zwischen den Zehen feuchte Zehenzwischenräume weichen auf
Jeden Tag: eincremen trockene Haut an Ferse, Sohle, Fußrücken und Unterschenkeln eincremen, nicht zwischen den Zehen die IWGDF empfiehlt Pflegemittel für trockene Haut, ausdrücklich nicht zwischen den Zehen
Wärmen warme, nicht einschnürende Socken; keine Wärmflasche, kein Heizkissen, Füße nicht an die Heizung Verbrennungen werden bei Gefühlsstörungen nicht bemerkt
Hornhaut und Nägel Nägel gerade schneiden; Hornhaut, Hühneraugen und eingewachsene Nägel nicht mit Klingen, Säuren oder Pflastern behandeln, sondern in der Podologie chemische Mittel und Pflaster zum Entfernen von Hornhaut rät die IWGDF ab
Regelmäßig Füße ärztlich untersuchen lassen: ohne Nervenschäden und Durchblutungsstörung mindestens einmal im Jahr, mit diesen Befunden alle drei bis sechs Monate so steht es in der Nationalen VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes
Vorbeugen nicht barfuß laufen, auch nicht in der Wohnung; Schuhe vor dem Anziehen innen abtasten Fremdkörper und Druckstellen werden sonst nicht gespürt

Quellen der Tabelle: Schaper et al. 2024, Bus et al. 2024, NVL Typ-2-Diabetes 2023. Das Thermometer ist Praxis. Die IWGDF stuft die Empfehlung zu Waschen, Eincremen und Nägeln als stark ein, die Sicherheit der Belege dafür als niedrig (Bus et al. 2024).

Welche Pflege? Für sehr trockene, schuppige Haut ist Urea mit Abstand am besten untersucht, so ein Positionspapier deutscher Hautärztinnen und Hautärzte (Augustin et al. 2019). Fußcremes mit Urea gibt es in der Apotheke; welche für deine Füße passt, besprichst du mit Praxis oder Podologie. Unsere Produkte enthalten kein Urea, sie liefern die fettende Seite der Pflege. Den Unterschied erklärt Urea oder wasserfreie Creme? Raue Fersen und trockene Hände.

Für Schienbeine und Waden passt die Feste Körperbutter – Bienenwachs & Aloe Vera ohne ätherische Öle oder, für größere Flächen, das Mandelöl – kaltgepresst. Für trockene, raue Füße und Fersen ist die Feste Fußcreme – Rosmarin & Salbei gedacht. Ihre Produktseite sagt selbst, dass Hautveränderungen bei Diabetes oder vermindertem Gefühl in den Füßen frühzeitig fachlich abgeklärt werden sollen und dass sie nicht auf verletzte Haut gehört. Sie enthält ätherische Öle aus Rosmarin, Eukalyptus und Muskatellersalbei. Ob sie für deine Füße in Frage kommt, klärst du deshalb vorher mit Praxis oder Podologie.

Was hilft, und was eher nicht

Maßnahme Einordnung
Trockene Haut täglich eincremen passt; von der IWGDF empfohlen, nicht zwischen den Zehen
Pflege mit Urea gut untersucht bei trockener Haut; Auswahl mit Praxis oder Podologie besprechen
Creme zwischen die Zehen eher nicht: Die Haut dort bleibt feucht und weicht auf; zur Abgrenzung von Fußpilz siehe Trockene Füße oder Fußpilz? Merkmale und wann zum Arzt
Langes, heißes Fußbad eher nicht: Wasser unter 37 °C, Temperatur messen; ob und wie lange ein Fußbad sinnvoll ist, steht unter Fußbad vor dem Eincremen: Wie lange, wie warm, wann sinnvoll?
Hornhauthobel, Klingen, Hühneraugenpflaster, Säuren eher nicht: Verletzungsgefahr; das gehört in die Podologie
Hausmittel wie Essig- oder Natronbäder gegen Hornhaut eher nicht; warum, steht unter Essig, Natron, Zitrone: Was taugen Hausmittel bei Hornhaut?
Wärmflasche oder Heizkissen gegen kalte Füße eher nicht: Verbrennungsgefahr bei vermindertem Gefühl; besser warme Socken
Socken über Nacht nach dem Eincremen möglich, wenn sie locker sitzen und nicht einschnüren; mehr unter Fußcreme über Nacht mit Socken: Was bringt das?

Typische Fehler

  • Nur eincremen, nicht ansehen. Pflege ersetzt nicht den täglichen Blick auf Sohle, Ferse und Zehenzwischenräume.
  • Die Wassertemperatur mit dem Fuß prüfen. Bei Gefühlsstörungen täuscht das; ein Thermometer nicht.
  • Hornhaut selbst abschneiden oder abhobeln. Kleine Verletzungen fallen erst auf, wenn sie sich entzündet haben.
  • Creme in die Zehenzwischenräume reiben. Dort soll die Haut trocken bleiben.
  • Einen Riss eincremen und abwarten. Offene Stellen gehören nicht unter eine Pflege, sondern in die Praxis.
  • Die jährliche Fußuntersuchung auslassen, weil die Füße nicht wehtun. Gerade dann ist sie wichtig.

Wann ärztlichen Rat holen?

Kosmetik pflegt trockene, unverletzte Haut. Alles andere gehört in ärztliche oder podologische Hände.

Noch am selben Tag in die Praxis oder eine Fußambulanz, wenn

  • du eine Blase, einen Schnitt, eine Schramme, einen Riss oder eine offene Stelle am Fuß entdeckst, auch wenn sie nicht wehtut,
  • ein Fuß gerötet, geschwollen und wärmer als der andere ist; das kann auf einen akuten Charcot-Fuß hinweisen, bei dem der Fuß sofort entlastet werden muss (Morbach et al. 2025),
  • eine Stelle eitert, nässt, sich verfärbt oder du dazu Fieber bekommst.

Die IWGDF rät, bei Blasen, Schnitten, Kratzern oder Geschwüren rasch eine geschulte Fachperson zu kontaktieren (Schaper et al. 2024).

Beim nächsten Termin ansprechen, wenn

  • die Füße kribbeln, brennen, stechen oder taub sind; das gehört zur Abklärung von Nervenschäden (Morbach et al. 2025),
  • die Haut trotz täglicher Pflege rissig bleibt oder sich dicke Hornhaut und Schwielen bilden,
  • es am ganzen Körper juckt, besonders über Wochen,
  • deine letzte Fußuntersuchung länger als ein Jahr her ist.

Für die Suche nach erfahrenen Stellen verweist die Praxisempfehlung der Deutschen Diabetes Gesellschaft auf zertifizierte Fußbehandlungseinrichtungen ihrer Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß (Morbach et al. 2025). Wie Podologie und Arztpraxis die Arbeit teilen und wann Podologie verordnet werden kann, steht unter Rissige Fersen: Wann zur Podologie oder zum Arzt?

Häufige Fragen

Warum haben Menschen mit Diabetes oft trockene Haut?
Nervenschäden können die Schweißbildung an Füßen und Beinen verringern, und höhere Blutzuckerwerte gingen in einer Studie mit weniger Feuchtigkeit in der Hornschicht einher. Im Winter kommen Heizungsluft und warme Schuhe dazu.

Darf ich bei Diabetes Fußcreme benutzen?
Ja. Die internationalen Leitlinien empfehlen, trockene Haut einzucremen, aber nicht zwischen den Zehen und nicht auf Wunden oder Risse. Welches Produkt passt, besprichst du am besten mit Praxis oder Podologie.

Warum soll keine Creme zwischen die Zehen?
Dort liegt die Haut eng aneinander und bleibt leicht feucht. Creme hält die Feuchtigkeit zusätzlich fest, die Haut weicht auf. Zwischen den Zehen ist gründliches Abtrocknen wichtiger.

Welche Creme ist bei Diabetes geeignet?
Fetthaltige Pflege für trockene Haut; bei sehr trockener, schuppiger Haut sind Produkte mit Urea am besten untersucht. Die Auswahl besprichst du mit Praxis oder Podologie, besonders bei Gefühlsstörungen.

Darf ich Hornhaut bei Diabetes selbst entfernen?
Nicht mit Klingen, Hobeln, Säuren oder Hornhautpflastern. Das gehört in die Podologie. Eincremen darfst du unverletzte Haut selbst.

Wie warm darf ein Fußbad bei Diabetes sein?
Die IWGDF nennt unter 37 °C. Miss die Temperatur mit einem Thermometer, weil das Temperaturempfinden in den Füßen gestört sein kann.

Juckt die Haut bei Diabetes häufiger?
In Studien hatten 18 bis 28 Prozent der Menschen mit Diabetes Juckreiz; wichtige Ursachen sind trockene Haut und Nervenschäden. Juckt es über Wochen, lass es ärztlich abklären.

Bei forpeople

Keines unserer Produkte ist für den diabetischen Fuß entwickelt, und keines enthält Urea. Sie pflegen trockene, unverletzte Haut. Wunden, Risse, Hornhaut und Nägel gehören bei Diabetes in podologische oder ärztliche Hände.

Feste Fußcreme – Rosmarin & Salbei, 40 g, 9,90 €: wasserfrei, aus Sonnenblumenöl, Bienenwachs, Olivenöl und Sheabutter, mit ätherischen Ölen; für trockene, raue Füße. Laut Produktseite bei Diabetes Hautveränderungen frühzeitig fachlich abklären lassen; nicht auf verletzte Haut, nicht für Kinder unter 7 Jahren.

Feste Körperbutter – Bienenwachs & Aloe Vera, 40 g, 9,90 €: wasserfrei, ohne ätherische Öle; für trockene Stellen wie Schienbeine.

Mandelöl – kaltgepresst, 100 ml, 14,90 €: reines Mandelöl für größere Flächen an Beinen und Körper.

Mehr dazu: Warum werden die Füße im Alter trockener? · Warum Fersenhaut so dick wird und einreißt · Trockene Haut unter Kompressionsstrümpfen: Ursachen und was hilft · Trockene, schuppige Haut nach Gips, Verband oder OP: was hilft · Haut zwischen den Zehen löst sich ab: Feuchtigkeit, Fußpilz oder Trockenheit? · Rote, netzartige Flecken von der Wärmflasche: Erythema ab igne erkennen und vermeiden · Nagelbett entzündet: erkennen, was hilft und wann zum Arzt

Quellen

  1. Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (2023): Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes – Langfassung, Version 3.0, Kapitel 4.4. https://doi.org/10.6101/AZQ/000503
  2. Morbach S, Eckhard M, Koller A, Lobmann R, Müller E, Reike H et al. (2025): Diabetisches Fußsyndrom. DDG-Praxisempfehlung. Diabetol Stoffwechs 20(Suppl 2): S347–S359. https://doi.org/10.1055/a-2592-8610
  3. Schaper NC, van Netten JJ, Apelqvist J, Bus SA, Fitridge R, Game F et al. (2024): Practical guidelines on the prevention and management of diabetes-related foot disease (IWGDF 2023 update). Diabetes Metab Res Rev 40(3): e3657. https://doi.org/10.1002/dmrr.3657
  4. Bus SA, Sacco ICN, Monteiro-Soares M, Raspovic A, Paton J, Rasmussen A et al. (2024): Guidelines on the prevention of foot ulcers in persons with diabetes (IWGDF 2023 update). Diabetes Metab Res Rev 40(3): e3651. https://doi.org/10.1002/dmrr.3651
  5. Kempler P, Amarenco G, Freeman R, Frontoni S, Horowitz M, Stevens M et al. (2011): Management strategies for gastrointestinal, erectile, bladder, and sudomotor dysfunction in patients with diabetes. Diabetes Metab Res Rev 27(7): 665–677. https://doi.org/10.1002/dmrr.1223
  6. Sakai S, Kikuchi K, Satoh J, Tagami H, Inoue S (2005): Functional properties of the stratum corneum in patients with diabetes mellitus: similarities to senile xerosis. Br J Dermatol 153(2): 319–323. https://doi.org/10.1111/j.1365-2133.2005.06756.x
  7. Seirafi H, Farsinejad K, Firooz A, Davoudi SM, Robati RM, Hoseini MS et al. (2009): Biophysical characteristics of skin in diabetes: a controlled study. J Eur Acad Dermatol Venereol 23(2): 146–149. https://doi.org/10.1111/j.1468-3083.2008.02950.x
  8. Stefaniak AA, Chlebicka I, Szepietowski JC (2021): Itch in diabetes: a common underestimated problem. Postepy Dermatol Alergol 38(2): 177–183. https://doi.org/10.5114/ada.2019.89712
  9. Augustin M, Wilsmann-Theis D, Körber A, Kerscher M, Itschert G, Dippel M, Staubach P (2019): Diagnosis and treatment of xerosis cutis – a position paper. J Dtsch Dermatol Ges 17(Suppl 7): 3–33. https://doi.org/10.1111/ddg.13906