Das Problem: Quaddeln durch Kälte erkennen
Nach einer Radfahrt ohne Handschuhe sind die Handrücken übersät mit erhabenen, juckenden Flecken. Nach einem Spaziergang im eisigen Wind schwellen Wangen und Ohren an, sobald du ins Warme kommst. Nach einem Schluck Eistee kribbeln die Lippen, und die Zunge fühlt sich dick an. Oder nach dem ersten Bad im herbstlichen See ist die Haut am ganzen Körper voller Quaddeln, und dir wird schwindelig. So unterschiedlich das klingt: Alle diese Situationen passen zu einer Kälteurtikaria.
Fachlich ist die Kälteurtikaria eine Form der chronischen induzierbaren Nesselsucht. Quaddeln, Schwellungen der tieferen Haut (Angioödeme) oder beides entstehen durch Kälte (Maltseva et al. 2021). Die Quaddeln zeigen sich zwei bis fünf Minuten nach dem Kältekontakt und halten etwa ein bis zwei Stunden an (DermNet: Cold urticaria); typischerweise erscheinen sie beim Wiederaufwärmen (Maltseva et al. 2021). Auslöser gibt es das ganze Jahr: im Herbst und Winter Wind, Regen und Frost, im Sommer der Sprung in den See, die Klimaanlage oder das Eis am Stiel.
Die Kälteurtikaria ist selten. Eine Fachquelle schätzt den Anteil der Betroffenen auf etwa 0,05 % der Bevölkerung, meist junge Erwachsene und Menschen mittleren Alters, Frauen doppelt so häufig wie Männer (DermNet: Cold urticaria). Eine Allergologin der LMU München schätzt die Zahl in Deutschland auf rund 50.000 (Stiftung ECARF 2020). Auch Kinder sind betroffen: In einer Bostoner Fallserie mit 30 Kindern begann die Kälteurtikaria im Mittel mit etwa sieben Jahren (Alangari et al. 2004).
Nicht jede Hautreaktion nach Kälte ist eine Urtikaria. Die Tabelle hilft bei der Einordnung; sie ersetzt keine Diagnose, nur eine ärztliche Untersuchung bringt Klarheit.
| Was du siehst | Wann es auftritt | Was es sein kann |
|---|---|---|
| Juckende, erhabene Quaddeln oder Schwellungen an den Stellen, die kalt geworden sind | Minuten nach Kälte, oft beim Aufwärmen; nach ein bis zwei Stunden verschwunden | Kälteurtikaria (DermNet: Cold urticaria) |
| Juckende oder brennende, rot-violette Schwellungen an Zehen oder Fingern | Einige Stunden nach feuchter Kälte, Dauer mehr als 24 Stunden | Frostbeulen (DermNet: Chilblains) |
| Finger werden anfallsartig weiß und blau, beim Aufwärmen rot; keine Quaddeln | Minuten nach Kälte oder Aufregung | Raynaud-Phänomen (Maverakis et al. 2014) |
| Haut weiß und taub, später hart; Blasen nach dem Aufwärmen | Bei Frost, vor allem mit Wind | Erfrierung (DermNet: Frostbite) |
Was harmlose Rötung beim Aufwärmen von diesen Bildern unterscheidet, steht unter Rote Hände und Wangen bei Kälte: was normal ist und was hilft. Frostbeulen und weiße Finger haben eigene Seiten: Frostbeulen an Zehen und Fingern: erkennen, vorbeugen, was hilft und Weiße Finger bei Kälte: Raynaud-Syndrom erkennen und Hände schützen.
Warum Kälte Quaddeln auslöst – und wann es gefährlich wird
Keine Allergie im klassischen Sinn. Kälte enthält kein Allergen, gegen das der Körper Antikörper bilden könnte; so erklärt es ein Allergologe der Berliner Charité (Stiftung ECARF 2020). Jede Urtikaria wird von Mastzellen in der Haut angetrieben (Zuberbier et al. 2022). Bei der Kälteurtikaria vermutet man, dass Kälte in der Haut körpereigene Stoffe so verändert, dass das Immunsystem Antikörper vom Typ IgE gegen sie bildet; die Mastzellen setzen dann entzündungsfördernde Botenstoffe frei (Maltseva et al. 2021). Das Ergebnis sieht aus wie eine allergische Reaktion, deshalb hat sich der Name Kälteallergie gehalten.
Die Schwelle ist individuell. Es gibt keine Temperatur, ab der alle Betroffenen reagieren. Manche bekommen Quaddeln erst bei sehr kalten Reizen um 4 °C, bei anderen reicht es, wenn die Haut auf 20 oder 30 °C abkühlt (Stiftung ECARF 2020). Das erklärt, warum manche schon in einem kühlen Schwimmbad oder bei Wind im Herbst reagieren.
Meist ohne erkennbare Ursache. In den meisten Fällen findet sich kein Auslöser im Körper. Seltener tritt die Kälteurtikaria im Zusammenhang mit Infektionen oder Bluterkrankungen auf (DermNet: Cold urticaria). Weitere Untersuchungen, etwa auf Infektionen, sind nur nötig, wenn die Vorgeschichte darauf hinweist (Maltseva et al. 2021).
Gefährlich wird es bei großflächiger Kälte. In einer internationalen Studie an 32 spezialisierten Urtikaria-Zentren hatten 37 % der Betroffenen mit positivem Kältetest schon einmal eine Reaktion des ganzen Körpers erlebt, also mit Kreislaufbeschwerden, Atemnot oder Magen-Darm-Beschwerden. Ausgelöst wurde sie am häufigsten durch vollständiges Eintauchen in kaltes Wasser. Als Zeichen einer schweren Verlaufsform galten Quaddeln am ganzen Körper, Schwellungen, geschwollene Hände und Füße, Beschwerden in Mund und Rachen und juckende Ohrläppchen (Bizjak et al. 2022). Schwimmen in kaltem Wasser gilt als häufigste Ursache schwerer Reaktionen (DermNet: Cold urticaria). Auch Kinder können schwer reagieren: In der Bostoner Fallserie hatte ein Drittel eine schwere allergische Reaktion (Alangari et al. 2004). Auch kalte Speisen und Getränke können Mundschleimhaut und Zunge anschwellen lassen (Stiftung ECARF 2020).
Die Lösung Schritt für Schritt
| Schritt | Was du tust | Warum |
|---|---|---|
| Sofort | Bei Quaddeln raus aus der Kälte und aus dem Wasser, nasse Kleidung ausziehen, warm anziehen; nicht allein lassen, wenn sich jemand unwohl fühlt | Weitere Kälte kann die Reaktion verstärken |
| Sofort | Bei Atemnot, Schwellung von Lippen, Zunge oder Rachen, Schwindel oder Herzrasen den Notruf 112 wählen | Das sind Zeichen einer Reaktion des ganzen Körpers (DermNet: Cold urticaria); die Anaphylaxie-Leitlinie nennt den Notruf 112 (Ring et al. 2021) |
| Abklären | Termin in einer hautärztlichen oder allergologischen Praxis; Fotos der Quaddeln und die Situationen notieren, in denen sie auftraten | Die Diagnose stützt sich auf die Vorgeschichte und einen Kältetest (Maltseva et al. 2021) |
| Bis zur Abklärung | Nicht in kaltes Wasser springen, nicht eisbaden, nicht allein schwimmen | Großflächige Kälte ist der häufigste Auslöser schwerer Reaktionen (Bizjak et al. 2022) |
| Jeden Tag im Winter | Gesicht, Ohren und Hände bedecken: Schal oder Schlauchtuch über Mund und Nase, Mütze, Handschuhe oder Fäustlinge | Warme Kleidung mit Gesicht und Händen gehört zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen (Stiftung ECARF 2020) |
| Jeden Tag | Keine eiskalten Getränke, kein Speiseeis, kalte Gegenstände nur mit Handschuhen anfassen | Kälte im Mund kann Schleimhaut und Zunge anschwellen lassen (Stiftung ECARF 2020) |
| Mit der Praxis | Medikamente und gegebenenfalls ein Notfallset besprechen und genau so anwenden, wie verordnet | Üblich sind nicht müde machende Antihistaminika (Maltseva et al. 2021); wer ein hohes Risiko hat, braucht Schulung und ein Notfallset (Bizjak et al. 2022) |
| Vorbeugen | Schule, Kita, Sportverein und Begleitpersonen informieren; vor Operationen das Behandlungsteam auf die Kälteurtikaria hinweisen | Schwere Reaktionen sind auch in kalten Räumen und bei Operationen in Narkose beschrieben (DermNet: Cold urticaria) |
Der Kältetest in der Praxis ist einfach: Ein Eiswürfel liegt ein bis fünf Minuten auf dem Unterarm; entsteht danach eine Quaddel, spricht das für eine Kälteurtikaria (DermNet: Cold urticaria). Mit einem Messgerät, das verschiedene Temperaturen erzeugt, lässt sich zusätzlich die persönliche Schwellentemperatur bestimmen (Stiftung ECARF 2020). Daraus ergibt sich, welche Situationen für dich riskant sind.
Und die Hautpflege? Sie spielt bei der Kälteurtikaria kaum eine Rolle. Keine Creme verhindert Quaddeln, und kein Fettfilm schützt vor Kälte; warum das so ist, steht unter Kälteschutzcreme: wasserfrei, aber kein Frostschutz. Entscheidend sind Kleidung, das Meiden großflächiger Kälte und die ärztliche Behandlung.
Was hilft – und was eher nicht
| Gewohnheit oder Hausmittel | Einordnung |
|---|---|
| Schal über Mund und Nase, Mütze, Fäustlinge | hilft: Bedeckte Haut kühlt weniger aus |
| Warme statt eiskalter Getränke | hilft: Kälte im Mund kann zu Schwellungen führen |
| Quaddeln mit Eis oder Kühlpack kühlen | nein: Kälte ist hier der Auslöser |
| Eisbaden, Sprung in den See, Winterschwimmen | nein, solange nicht ärztlich geklärt ist, wie stark du reagierst; mehr unter Haut nach dem Eisbaden: rot, brennend, trocken |
| Dicke Fettcreme als „Kälteschutz“ | schützt nicht vor Kälte und nicht vor Quaddeln |
| Sich mit kalten Duschen auf eigene Faust „abhärten“ | nein: Eine schrittweise Kältegewöhnung wird zwar beschrieben (DermNet: Cold urticaria), birgt aber das Risiko schwerer Reaktionen und gehört nur in ärztliche Begleitung |
| Antihistaminika aus der Apotheke selbst höher dosieren | nein: Ob und wie die Dosis angepasst wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt (Stiftung ECARF 2020) |
| Spezielle Diät | In den Fachquellen, die wir gelesen haben, ist keine Diät vorgesehen; wichtig sind kalte Speisen und Getränke |
Typische Fehler
Viele halten die ersten Quaddeln für trockene, gereizte Winterhaut und cremen nur. Ein zweiter Fehler ist, nach einer einzelnen Reaktion keinen Termin zu machen, weil die Quaddeln nach einer Stunde wieder weg sind; gerade dann fehlt die Einschätzung, wie gefährlich Wasser und großflächige Kälte für dich sind. Drittens: allein schwimmen gehen oder beim Eisbaden mitmachen, ohne die Diagnose zu kennen. Viertens: den Kältetest zu Hause großflächig nachstellen; das gehört in die Praxis. Fünftens: Bei Kindern die Kita, die Schule oder den Schwimmkurs nicht informieren. Und schließlich: eine verordnete Notfallmedizin zu Hause liegen lassen, statt sie bei Ausflügen ans Wasser oder in den Schnee mitzunehmen.
Wann ärztlichen Rat holen?
Notfall, 112 wählen: Atemnot, pfeifende Atmung, Heiserkeit oder Kloßgefühl im Hals, Schwellung von Lippen, Zunge oder Rachen, Schwindel, Herzrasen, Benommenheit oder Bewusstlosigkeit, starke Bauchschmerzen oder Erbrechen nach Kälte (DermNet: Cold urticaria), (Bizjak et al. 2022). Die deutsche Anaphylaxie-Leitlinie nennt für Deutschland und Österreich den Notruf 112 (Ring et al. 2021). Wer im Wasser Beschwerden bekommt, muss sofort an Land gebracht werden.
Zeitnah in eine hautärztliche oder allergologische Praxis gehören:
- jede erste Quaddelreaktion nach Kälte, auch wenn sie schnell wieder verschwunden ist,
- Quaddeln an großen Hautflächen, Schwellungen an Händen, Füßen oder im Gesicht, Beschwerden im Mund nach kalten Getränken oder juckende Ohrläppchen in der Kälte; diese Zeichen gelten als Hinweis auf eine schwerere Verlaufsform (Bizjak et al. 2022),
- eine früher schwere Reaktion auf einen Insektenstich; sie war in der Studie ein Risikofaktor für Kreislaufbeteiligung (Bizjak et al. 2022),
- Fieber, Abgeschlagenheit oder andere neue Beschwerden zusammen mit den Quaddeln,
- Kinder mit Quaddeln nach Kälte: zuerst in die Kinderarztpraxis, die bei Bedarf an eine Kinderallergologie überweist; auch Kinder können schwer reagieren (Alangari et al. 2004).
Für schwierige Verläufe gibt es spezialisierte Urtikaria-Zentren an Hautkliniken. Medikamente und ihre Dosis legt immer die behandelnde Praxis fest.
Häufige Fragen
Was ist eine Kälteallergie?
Umgangssprachlich die Kälteurtikaria: Nach Kälte bilden sich juckende Quaddeln oder Schwellungen. Dahinter stehen Mastzellen in der Haut, die bei Kälte Botenstoffe freisetzen. Eine Allergie im klassischen Sinn ist es nicht, weil Kälte kein Allergen enthält.
Ist eine Kälteallergie gefährlich?
Die Quaddeln selbst sind lästig, aber meist harmlos. Gefährlich ist großflächige Kälte, vor allem kaltes Wasser: Dann kann der ganze Körper reagieren, bis hin zum Kreislaufversagen. Deshalb gehört jede Kälteurtikaria ärztlich eingeschätzt.
Welcher Arzt ist zuständig, und wie wird getestet?
Eine hautärztliche oder allergologische Praxis, bei Kindern die Kinderarztpraxis. Getestet wird mit Kälte auf der Haut, etwa einem Eiswürfel auf dem Unterarm oder einem Gerät, das verschiedene Temperaturen erzeugt.
Was hilft bei Kälteallergie im Gesicht und an den Händen?
Bedecken: Schal oder Schlauchtuch über Mund und Nase, Mütze über die Ohren, Handschuhe oder Fäustlinge, schon bevor die Haut kalt wird. Eine Creme schützt nicht vor Kälte. Gegen die Quaddeln selbst helfen Medikamente, die die Ärztin oder der Arzt verordnet.
Können Kinder eine Kälteurtikaria haben?
Ja. In einer Fallserie begann sie im Mittel mit etwa sieben Jahren, und ein Drittel der Kinder hatte schon eine schwere Reaktion. Eltern sollten Schwimmkurs, Kita oder Schule informieren und das Vorgehen im Notfall ärztlich besprechen.
Geht eine Kälteurtikaria wieder weg?
Oft ja, aber erst nach Jahren. Eine Charité-Quelle nennt häufig fünf bis sieben Jahre; eine andere Fachquelle berichtet, dass etwa 30 % innerhalb von fünf bis zehn Jahren beschwerdefrei werden. Deshalb lohnt es sich, den Test gelegentlich wiederholen zu lassen.
Ist die Kälteurtikaria eine Autoimmunerkrankung?
Die Forschung vermutet, dass das Immunsystem Antikörper gegen körpereigene Stoffe bildet, die durch Kälte verändert werden. Ganz geklärt ist dieser Mechanismus nicht; die Fachliteratur spricht von einer offenen Forschungsfrage.
Darf ich mit Kälteurtikaria Ski fahren oder ins Schwimmbad?
Das hängt davon ab, wie empfindlich du reagierst. Weil manche schon bei 20 bis 30 °C Hauttemperatur reagieren, kann auch ein kühles Becken riskant sein. Kläre das vorher mit deiner Praxis; beim Skifahren schützen dicht schließende Kleidung, Gesichtsschutz und Pausen im Warmen.
Bei forpeople
Für die Kälteurtikaria haben wir kein Produkt, und wir möchten auch keines empfehlen: Pflege verhindert keine Quaddeln, und auf Quaddeln oder gereizte Haut gehören unsere Produkte nicht. Wenn deine Hände im Winter unabhängig davon trocken und rau sind, passt die Feste Handcreme – Bienenwachs (30 g, 9,90 €). Sie besteht laut Inhaltsstoffliste aus Bienenwachs, Oliven- und Sonnenblumenöl, Johanniskraut- und Aloe-Extrakt, ohne Duftstoffe, ohne ätherische Öle und ohne Wasser. Trage sie auf unverletzte Haut auf, nicht auf Quaddeln, und beende die Anwendung, wenn die Haut reagiert.
Mehr dazu: Windbrand im Gesicht: rote, brennende Haut nach Skifahren und Winterwandern · Trockene Haut im Winter: Was bei Kälte und Heizluft hilft · Kosmetik nicht vertragen: was tun, wem melden, zurückgeben? · Haut juckt beim Schwitzen: cholinergische Urtikaria (Schwitz-Nesselsucht)
Quellen
- DermNet: Cold urticaria. Ngan V (2006), kleinere Änderung Coulson I, Juli 2024, abgerufen am 29.10.2026. https://dermnetnz.org/topics/cold-urticaria
- Maltseva N, Borzova E, Fomina D, Bizjak M, Terhorst-Molawi D, Košnik M et al. (2021): Cold urticaria – What we know and what we do not know. Allergy 76(4): 1077–1094. https://doi.org/10.1111/all.14674
- Bizjak M, Košnik M, Dinevski D, Thomsen SF, Fomina D, Borzova E et al. (2022): Risk factors for systemic reactions in typical cold urticaria: Results from the COLD-CE study. Allergy 77(7): 2185–2199. https://doi.org/10.1111/all.15194
- Alangari AA, Twarog FJ, Shih MC, Schneider LC (2004): Clinical features and anaphylaxis in children with cold urticaria. Pediatrics 113(4): e313–e317. https://doi.org/10.1542/peds.113.4.e313
- Stiftung ECARF (04.03.2020): Die Kälte-Allergie ist gar keine (mit Markus Magerl und Marcus Maurer, Charité Berlin). Abgerufen am 29.10.2026. https://www.ecarf.org/die-kaelte-allergie-ist-gar-keine/
- Zuberbier T, Abdul Latiff AH, Abuzakouk M, Aquilina S, Asero R, Baker D et al. (2022): The international EAACI/GA²LEN/EuroGuiDerm/APAAACI guideline for the definition, classification, diagnosis, and management of urticaria. Allergy 77(3): 734–766. https://doi.org/10.1111/all.15090
- Ring J, Beyer K, Biedermann T, Bircher A, Fischer M, Fuchs T et al. (2021): Guideline (S2k) on acute therapy and management of anaphylaxis: 2021 update. Allergo Journal International 30(1): 1–25. https://doi.org/10.1007/s40629-020-00158-y
- DermNet: Chilblains. Oakley A (1999), aktualisiert von Tang GT und Nixon R, Februar 2021, abgerufen am 29.10.2026. https://dermnetnz.org/topics/chilblains
- Maverakis E, Patel F, Kronenberg DG, Chung L, Fiorentino D, Allanore Y et al. (2014): International consensus criteria for the diagnosis of Raynaud's phenomenon. Journal of Autoimmunity 48–49: 60–65. https://doi.org/10.1016/j.jaut.2014.01.020
- DermNet: Frostbite. Ngan V (2005), abgerufen am 29.10.2026. https://dermnetnz.org/topics/frostbite
















