Das Problem: Quaddeln und Jucken, sobald dir warm wird
Du kommst vom kalten Spaziergang in die geheizte Bahn, Mantel und Schal noch an, und nach wenigen Minuten kribbelt, sticht und juckt es an Hals und Oberkörper. Bei anderen beginnt es beim Joggen, unter der heißen Dusche nach dem Skitag oder vor einer Präsentation. Kurz danach ist die Haut übersät mit winzigen, erhabenen Pünktchen mit rotem Hof; eine halbe Stunde später ist alles wieder weg.
So beschreiben Fachquellen die cholinergische Urtikaria: punktförmige Quaddeln von 1 bis 3 Millimetern, die jucken oder stechend schmerzen, 15 bis 60 Minuten anhalten und manchmal zu größeren Flächen zusammenfließen (Fukunaga et al. 2023). Sie zeigen sich meist zuerst an Rumpf und Hals und breiten sich auf Arme, Beine und Gesicht aus; Handflächen, Fußsohlen und Achseln bleiben fast immer frei (DermNet: Cholinergic urticaria). Im Fachdeutsch heißt sie auch Schwitzurtikaria oder Anstrengungsurtikaria (Altmeyers Enzyklopädie).
Häufig ist sie vor allem bei jungen Menschen. In einer Berliner Untersuchung an 493 Schülerinnen, Schülern und Studierenden zwischen 15 und 35 Jahren hatten 11,2 % solche Schwitzquaddeln, in der Altersgruppe von 26 bis 28 Jahren sogar 20 %. Meist waren die Beschwerden mild: 80 % fühlten sich kaum gestört, nur 22 % waren deswegen je in ärztlicher Behandlung. Eine kleine Gruppe von 11 % hatte aber auch Beschwerden am ganzen Körper (Zuberbier et al. 1994). Meist beginnt sie zwischen 10 und 30 Jahren (DermNet: Cholinergic urticaria).
Nicht jedes Jucken beim Schwitzen ist eine Urtikaria. Die Tabelle hilft bei der Einordnung; sie ersetzt keine Diagnose, nur eine ärztliche Untersuchung bringt Klarheit.
| Was du siehst und spürst | Wann es auftritt | Was es sein kann |
|---|---|---|
| Viele winzige Quaddeln mit rotem Hof, Jucken oder Stechen, vor allem an Rumpf und Hals | Minuten nach Anstieg der Körpertemperatur; nach 15 bis 60 Minuten weg | Cholinergische Urtikaria (Fukunaga et al. 2023) |
| Jucken oder Kribbeln beim Schwitzen, aber keine Quaddeln | bei denselben Auslösern | abgeschwächte Form, als cholinergischer Juckreiz beschrieben (Altmeyers Enzyklopädie) |
| Rote, stark juckende Knötchen von 2 bis 4 Millimetern, die länger bleiben | bei Hitze, schwüler Luft, Fieber, enger Kleidung; geht in kühler Umgebung meist in ein bis zwei Tagen zurück | Hitzepickel durch verstopfte Schweißdrüsengänge (DermNet: Miliaria) |
| Starkes Jucken oder Prickeln nach Wasser oder Schweiß, die Haut sieht dabei normal aus | beim oder kurz nach dem Duschen oder Baden | aquagener Juckreiz, der ärztlich abgeklärt gehört (DermNet: Aquagenic pruritus) |
| Großflächige Rötung, Quaddeln, Schwellungen, dazu Übelkeit, Schwindel oder Atemnot | bei körperlicher Anstrengung, manchmal nur nach bestimmten Speisen oder Medikamenten | anstrengungsausgelöste Anaphylaxie, ein Notfall (Fukunaga et al. 2023) |
| Quaddeln nur genau dort, wo Wärme die Haut berührt hat | kurz nach örtlicher Wärme, etwa durch eine Wärmflasche | Wärmeurtikaria (Fukunaga et al. 2023) |
Reagiert deine Haut dagegen auf Kälte, Wind oder kaltes Wasser, lies Kälteallergie (Kälteurtikaria): Quaddeln durch Kälte – was tun?. Beides kann auch zusammen vorkommen (Fukunaga et al. 2023). Hitzepickel bei Säuglingen erklärt Hitzepickel beim Baby: warum sie auch im Winter entstehen und was hilft.
Warum Schwitzen juckt – und warum es im Winter oft schlimmer wird
Der Auslöser ist der Anstieg der Körpertemperatur. Steigt sie, beginnt der Körper zu schwitzen. Die Schweißdrüsen werden über den Botenstoff Acetylcholin angesteuert; daher der Name cholinergisch. Die Quaddeln entstehen beim Schwitzen nach Sport, heißem Baden oder emotionalem Stress, bei manchen auch nach heißen oder scharfen Speisen (Fukunaga et al. 2023). Wie genau es zu den Quaddeln kommt, ist nicht abschließend geklärt. Die Forschung unterscheidet Untergruppen: Bei manchen Betroffenen reagiert das Immunsystem auf Bestandteile des eigenen Schweißes, oft zusammen mit Neurodermitis oder Heuschnupfen; bei anderen gelangt der Schweiß schlecht an die Hautoberfläche, und die Haut schwitzt insgesamt zu wenig (Fukunaga et al. 2023).
Ungewohnte Wärme im Winter. Eine ältere Studie hat neun junge Betroffene untersucht, die nur im Winter Beschwerden hatten. In einer Klimakammer bekamen alle im Winter Quaddeln, schon bei angenehmer Raumtemperatur und erst recht bei Hitze, im Sommer dagegen unter keiner Bedingung. Die Forschenden schlossen daraus, dass die Haut reagiert, wenn der Körper nicht an Wärme gewöhnt ist; eine künstliche Wärmegewöhnung im Winter ließ die Beschwerden für einige Tage bis zwei Wochen verschwinden (Shoenfeld et al. 1981). Eine aktuelle Übersicht beschreibt, dass sich die Urtikaria bei vielen zwar bei heißem Wetter verschlechtert, manche Formen aber gerade in kalter Umgebung mit großen Temperaturunterschieden schlimmer werden, vor allem dann, wenn die Haut zu wenig schwitzt (Fukunaga et al. 2023).
Typische Wintersituationen sind deshalb:
- dicke Jacke, Schal und Mütze in Bahn, Kaufhaus oder Büro, wo es 22 Grad und mehr hat,
- heißes Duschen oder Baden, um nach der Kälte schnell warm zu werden,
- Sauna, Thermalbad oder Wärmekabine,
- Glühwein, heißer Tee und scharfes Essen; Fachquellen raten bei cholinergischer Urtikaria, scharfe Speisen, heiße Getränke und Alkohol zu meiden (DermNet: Cholinergic urticaria),
- Sport in der geheizten Halle oder ein schneller Lauf in zu warmer Kleidung,
- Stress und Aufregung, die ebenfalls als Auslöser gelten (Fukunaga et al. 2023).
Warum man im Winter überhaupt so viel schwitzt, erklärt Schwitzen im Winter: Ursachen und was du tun kannst.
Die Lösung Schritt für Schritt
| Schritt | Was du tust | Warum |
|---|---|---|
| Sofort bei Quaddeln | Wärme beenden: Jacke und Schal aus, Sport unterbrechen, in einen kühleren Raum gehen; die Haut mit kühlem Wasser oder einem kühlen Tuch kühlen, sofern du nicht auch auf Kälte reagierst | Rasches Abkühlen der Haut kann einen Schub abbrechen (DermNet: Cholinergic urticaria) |
| Sofort im Notfall | Bei Atemnot, Schwellung von Lippen, Zunge, Augenlidern oder Rachen, Schwindel oder Kreislaufproblemen den Notruf 112 wählen | Schwere Reaktionen bis zur Anaphylaxie sind beschrieben (Fukunaga et al. 2023); die Anaphylaxie-Leitlinie nennt den Notruf 112 (Ring et al. 2021) |
| Jeden Tag im Winter | Zwiebellook statt einer dicken Schicht; beim Hereinkommen Jacke, Schal und Mütze sofort ablegen, im Büro lieber eine Strickjacke zum Ausziehen | So steigt die Körpertemperatur in geheizten Räumen weniger an |
| Jeden Tag | Lauwarm statt heiß duschen, nach der Kälte nicht direkt in die heiße Wanne | Heißes Baden gehört zu den häufigsten Auslösern (DermNet: Cholinergic urticaria); mehr unter Juckende Haut im Winter: Duschen, Pflege und wann zum Arzt |
| Beim Sport | Langsam aufwärmen, Tempo steigern statt sofort Vollgas, Kleidung in Schichten, Trinkpausen; bei Schwellungen oder Unwohlsein sofort aufhören | Sport ist der häufigste Auslöser (DermNet: Cholinergic urticaria); ein langsamer Anstieg der Körpertemperatur ist eine Erfahrungsregel vieler Betroffener |
| Beim Essen und Trinken | Scharfes Essen, sehr heiße Getränke und Alkohol beobachten und bei Bedarf meiden | Sie werden als Auslöser genannt (DermNet: Cholinergic urticaria) |
| Abklären | Termin in einer hautärztlichen oder allergologischen Praxis; Fotos der Quaddeln und die auslösenden Situationen notieren | Die Diagnose stützt sich auf die Vorgeschichte und einen Provokationstest, etwa Sport auf dem Laufband oder ein heißes Bad (Fukunaga et al. 2023) |
| Mit der Praxis | Medikamente nur so anwenden, wie sie verordnet wurden; eine Gewöhnung an Wärme oder Schwitzen nur mit ärztlicher Begleitung | Als erste Wahl gelten nicht müde machende Antihistaminika (Fukunaga et al. 2023); regelmäßiges Schwitzen als Therapie wurde untersucht, dabei kam es in einem Fall zu einer Anaphylaxie (Minowa et al. 2020) |
Und die Hautpflege? Sie spielt bei der cholinergischen Urtikaria kaum eine Rolle. Keine Creme verhindert die Quaddeln. Entscheidend sind die Temperatur deines Körpers, die Kleidung und die ärztliche Behandlung.
Was hilft – und was eher nicht
| Gewohnheit oder Hausmittel | Einordnung |
|---|---|
| Schichten tragen und drinnen ablegen | hilft: Der Körper muss die Wärme der Kleidung nicht mit Schweiß ausgleichen |
| Kühles Wasser, kühle Kompresse beim Schub | hilft vielen; nicht, wenn du zusätzlich auf Kälte reagierst |
| Heiß duschen, Sauna oder Wärmflasche, um nach der Kälte warm zu werden | eher nicht: Gerade das schnelle Aufheizen löst die Quaddeln aus; mehr unter Eincremen vor oder nach der Sauna? |
| Glühwein, heißer Tee, scharfe Suppe | eher nicht, wenn du darauf reagierst; ein Getränk in Trinktemperatur ist die Alternative |
| Kratzen | nein: Es reizt die Haut zusätzlich, und die Quaddeln gehen dadurch nicht schneller weg |
| Dick eincremen vor dem Sport | bringt für die Quaddeln nichts; eine Pflege ist nur für trockene Haut an anderen Tagen sinnvoll |
| Antihistaminika aus der Apotheke selbst höher dosieren | nein: Ob und wie die Dosis angepasst wird, entscheidet die Praxis (Altmeyers Enzyklopädie) |
| Sich auf eigene Faust mit Sauna und Hitze „abhärten“ | nein: Eine schrittweise Gewöhnung wird in Fachquellen beschrieben (Altmeyers Enzyklopädie), birgt aber das Risiko schwerer Reaktionen (Minowa et al. 2020) |
| Eine spezielle Diät | In den Fachquellen, die wir gelesen haben, ist keine Diät vorgesehen; bekannt sind scharfe Speisen, heiße Getränke und Alkohol als Auslöser |
Typische Fehler
Viele halten die Pünktchen für einen Ausschlag durch Waschmittel und probieren eine Creme nach der anderen. Ein zweiter Fehler: nach der Kälte möglichst schnell warm werden wollen, mit heißer Dusche, Wärmflasche und dickem Pullover zugleich. Drittens: im Winter dieselbe Kleidung wie draußen auch in der Bahn und im Büro anbehalten. Viertens: den Sport ganz aufgeben, ohne mit der Praxis zu sprechen, wie Training mit der Erkrankung für dich möglich ist. Fünftens: Schwellungen an Augenlidern oder Lippen nach dem Sport als harmlos abtun. Und schließlich: verordnete Notfallmedikamente zu Hause liegen lassen, wenn es ins Fitnessstudio oder in die Sauna geht.
Wann ärztlichen Rat holen?
Notfall, 112 wählen: Atemnot, pfeifende Atmung, Kloßgefühl im Hals, Schwellung von Lippen, Zunge oder Rachen, Schwindel, Herzrasen oder Bewusstlosigkeit beim Schwitzen oder bei Anstrengung (Fukunaga et al. 2023), (Ring et al. 2021). Die Anstrengung sofort beenden und die betroffene Person nicht allein lassen.
Zeitnah in eine hautärztliche oder allergologische Praxis gehören:
- jede erste Quaddelreaktion beim Schwitzen, auch wenn sie schnell wieder weg ist,
- Schwellungen um die Augen oder im Gesicht beim Schwitzen; eine Form mit Lidschwellungen geht nach einer Fachquelle häufiger mit schweren Reaktionen einher (Fukunaga et al. 2023),
- Quaddeln, die auch ohne Wärme oder Anstrengung auftreten oder länger als einen Tag bleiben,
- Jucken nach dem Duschen oder beim Schwitzen ohne sichtbare Hautveränderung, das immer wiederkehrt; dahinter kann selten eine Bluterkrankung stecken, die sich erst Jahre später zeigt, deshalb rät eine Fachquelle zu regelmäßigen Kontrollen mit Blutuntersuchung (DermNet: Aquagenic pruritus),
- Beschwerden, die dich beim Sport, im Beruf oder im Schlaf einschränken,
- Kinder und Jugendliche mit Quaddeln beim Toben oder Sport: zuerst in die Kinderarztpraxis.
Juckt die Haut eher abends im warmen Bett, ohne dass du schwitzt, hilft Haut juckt nachts im Bett: warum es abends schlimmer wird und was hilft weiter.
Häufige Fragen
Warum juckt meine Haut beim Schwitzen?
Oft steckt eine cholinergische Urtikaria dahinter: Steigt die Körpertemperatur, setzt die Haut beim Schwitzen Botenstoffe frei, und es entstehen kleine, juckende oder stechende Quaddeln. Andere Ursachen sind Hitzepickel, Neurodermitis oder ein aquagener Juckreiz. Was es bei dir ist, klärt die Praxis.
Was ist die Ursache einer cholinergischen Urtikaria?
Ganz geklärt ist das nicht. Bei manchen reagiert das Immunsystem auf den eigenen Schweiß, bei anderen gelangt der Schweiß schlecht an die Oberfläche. Auslöser ist ein Anstieg der Körpertemperatur.
Wie lange dauert ein Schub, und wie lange hält die Erkrankung an?
Ein Schub dauert meist 15 bis 60 Minuten. Die Erkrankung selbst zieht sich oft über Jahre: Eine Fachquelle nennt im Durchschnitt 7,5 Jahre, eine andere berichtet, dass die meisten nach einigen Jahren beschwerdefrei sind.
Warum habe ich die Quaddeln vor allem im Winter?
Im Winter wechseln Kälte und Heizungswärme ständig, und viele sind drinnen zu warm angezogen. In einer Studie reagierten Betroffene nur im Winter, weil ihr Körper nicht an Wärme gewöhnt war. Manche Formen werden zudem gerade bei großen Temperaturunterschieden schlimmer.
Was hilft bei cholinergischer Urtikaria im Gesicht?
Wärme vermeiden, Schal und Mütze drinnen gleich abnehmen, die Haut bei einem Schub kühlen. Schwellen Augenlider oder Lippen an, gehört das ärztlich abgeklärt, bei Atemnot sofort 112.
Können Kinder eine cholinergische Urtikaria haben?
Ja, sie beginnt oft schon im Jugendalter, typischerweise zwischen 10 und 30 Jahren. Eltern sollten die Kinderarztpraxis aufsuchen und Schule und Sportverein informieren, wenn Quaddeln beim Toben oder Sport auftreten.
Welche Medikamente helfen?
Als erste Wahl gelten nicht müde machende Antihistaminika. Welches Mittel in welcher Dosis, entscheidet die Praxis; bei schweren Verläufen gibt es weitere Möglichkeiten, die Fachärztinnen und Fachärzte einsetzen.
Darf ich mit Schwitz-Nesselsucht Sport machen?
Das hängt davon ab, wie stark du reagierst, und gehört in das Gespräch mit der Praxis. Langsames Aufwärmen, leichte Kleidung in Schichten und Pausen sind übliche Ratschläge. Wer schon einmal Schwellungen oder Kreislaufprobleme hatte, bespricht das Training vorher mit der Praxis.
Bei forpeople
Für die cholinergische Urtikaria haben wir kein Produkt, und wir möchten auch keines empfehlen: Pflege verhindert keine Quaddeln, und auf Quaddeln oder gereizte Haut gehören unsere Produkte nicht. Wenn deine Haut im Winter unabhängig davon trocken ist, passt an ruhigen Tagen die Feste Körperbutter – Bienenwachs & Aloe Vera (40 g, 9,90 €). Sie besteht laut Inhaltsstoffliste aus Kakaobutter, Olivenöl, Bienenwachs, Sonnenblumenöl, Sheabutter und Aloe-vera-Extrakt, ohne ätherische Öle und ohne Wasser. Trag sie nach dem lauwarmen Duschen auf unverletzte Haut auf, nicht unmittelbar vor dem Sport, und beende die Anwendung, wenn die Haut reagiert.
Mehr dazu: Ausschlag unter der Smartwatch: rote, juckende Haut am Handgelenk · Eincremen nach dem Sport: gleich nach dem Duschen oder warten? · Trockene Haut oder Neurodermitis? Woran du den Unterschied erkennst · Trockene Haut durch Stress: was dran ist und was hilft
Quellen
- Fukunaga A, Oda Y, Imamura S, Mizuno M, Fukumoto T, Washio K (2023): Cholinergic Urticaria: Subtype Classification and Clinical Approach. American Journal of Clinical Dermatology 24(1): 41–54. https://doi.org/10.1007/s40257-022-00728-6
- DermNet: Cholinergic urticaria. Murphy L, Juli 2022, abgerufen am 29.10.2026. https://dermnetnz.org/topics/cholinergic-urticaria
- Altmeyer P, Bacharach-Buhles M: Urtikaria cholinergische (L50.5). Altmeyers Enzyklopädie, aktualisiert am 20.08.2024, abgerufen am 29.10.2026. https://www.altmeyers.org/de/allergologie/urtikaria-cholinergische-4176
- Zuberbier T, Althaus C, Chantraine-Hess S, Czarnetzki BM (1994): Prevalence of cholinergic urticaria in young adults. Journal of the American Academy of Dermatology 31(6): 978–981. https://doi.org/10.1016/s0190-9622(94)70267-5
- Shoenfeld Y, Harari Z, Sheonfeld Y, Keren G (1981): Cholinergic urticaria. A seasonal disease. Archives of Internal Medicine 141(8): 1029–1030. https://doi.org/10.1001/archinte.141.8.1029
- Minowa T, Sumikawa Y, Kan Y, Kamiya T, Uhara H (2020): Regular sweating activities for the treatment of cholinergic urticaria with or without acquired idiopathic generalized anhidrosis. Dermatologic Therapy 33(4): e13647. https://doi.org/10.1111/dth.13647
- DermNet: Aquagenic pruritus. Dedat A, Coulson I, April 2022, abgerufen am 29.10.2026. https://dermnetnz.org/topics/aquagenic-pruritus
- DermNet: Miliaria. Oakley A (1997), aktualisiert von Eshraghi A, überarbeitet September 2020, abgerufen am 29.10.2026. https://dermnetnz.org/topics/miliaria
- Ring J, Beyer K, Biedermann T, Bircher A, Fischer M, Fuchs T et al. (2021): Guideline (S2k) on acute therapy and management of anaphylaxis: 2021 update. Allergo Journal International 30(1): 1–25. https://doi.org/10.1007/s40629-020-00158-y
















